Aarau

50 festlich geschmückte Häuschen: Der Weihnachtsmarkt soll dieses Jahr grösser werden

Aarau soll in den nächsten Jahren zur Weihnachtsstadt gemacht werden. (Symbolbild)

Aarau soll in den nächsten Jahren zur Weihnachtsstadt gemacht werden. (Symbolbild)

Der Stadtrat muss entscheiden, ob der Weihnachtsmarkt 2018 am Graben mehr Platz beanspruchen darf. Die Organisatoren wünschen sich einen Treffpunkt mit weihnachtlichen Veranstaltungen und Musikdarbietungen.

Während die meisten Leute gerade erst die Christbaumkugeln wieder im Estrich verstaut haben, denkt man in Aarau bereits laut über die nächste Adventszeit nach. Denn jetzt ist sicher: Es wird wieder einen Weihnachtsmarkt in der Kantonshauptstadt geben. Dieser war im letzten Jahr auf Initiative der beiden Sarmenstorfer Vreni und Luigi Langone ins Leben gerufen worden.

Unterstützt wurde das Ehepaar dabei vom Aarauer Marketingprofi Marcel Suter. Dieser teilt nun mit: Der Weihnachtsmarkt 2018 wird vom 30. November (Night Shopping) bis 16. Dezember stattfinden. Die Organisation Insieme Aarau-Lenzburg führt während dieser Zeit das Kerzenziehen in der Markthalle durch.

Die Veranstalter sind sich einig, dass der Weihnachtsmarkt in 2018 wachsen soll: von 25 auf 50 festlich geschmückte Häuschen. Und er soll sichtbarer werden. 2017 erstreckte sich der Markt nur vom Park beim «Starbucks» (Igelweid) quer über den Graben bis zur Markthalle und den Bereich «Zwischen den Toren».

Die Weihnachtsbilder der Leser 2017:

Die Veranstalter wollen im 2018 den Graben auch in Längsrichtung nutzen können. Jedoch: Der Bereich muss konstant für den Gemüsemarkt freigehalten werden. Obwohl dieser nur an wenigen Tagen gleichzeitig mit dem Weihnachtsmarkt stattfindet. Die Weihnachtsmarkt-Veranstalter sind sich deshalb sicher: Es müsste möglich sein, auf dem zur Verfügung stehenden Platz beide Märkte parallel durchführen zu können.

Beispielsweise, in dem man den unteren Graben (Richtung Schlossplatz) weiterhin dem Gemüsemarkt überlässt, im Bereich Holzmarkt /oberer Graben aber an einer Strassenseite Weihnachtsmarkt-Häuschen aufstellt. Den Gemüsemarkt könnte man unter Umständen auf den Schlossplatz ausweiten, falls das nötig sein sollte. «Das muss aber der Stadtrat entscheiden», sagt Marcel Suter. «Wir werden ein entsprechendes Gesuch einreichen.»

Gibts ein «Weihnachtsdörfli»?

An einer von Suter koordinierten Arbeitssitzung nahmen Vreni und Luigi Langone, Vertretungen von insieme Aarau-Lenzburg (Kerzenziehen), ZENTRUM und City-Märt Aarau (Detailhandel), aarau info (Stadtführungen) und der Stadtpolizei teil. Man habe Ausbaumöglichkeiten im Bereich Gastronomie, Unterhaltung und Gestaltung eingebracht und kritisch diskutiert, teilt Suter mit.

Den Organisatoren schwebt ein Treffpunkt vor, wo die Leute länger verweilen können, wo weihnachtliche Veranstaltungen und Musikdarbietungen stattfinden. Zum Beispiel ein temporäres Chalet. Wo dieses stehen soll und ob es überhaupt zum Einsatz kommt, ist aber noch völlig offen.

Klar ist indes: «Die Platzierung des Marktes im Perimeter der malerischen Altstadt ist richtig und die Nutzung aller verfügbaren finanziellen Mittel für die konzentrierte Bewerbung von ‹Weihnachten in Aarau› der einzige gangbare Weg», betont Suter. «Die Adventszeit soll in Aarau mit einzelnen Programmpunkten zu einem gesamtheitlich wahrnehmbaren Programm werden.»

Eingebunden werden sollen auch die Kulturangebote in den Museen und den verschiedenen Veranstaltungslokalen der Stadt Aarau sowie die Aktivitäten in den Kirchen. «Unter dem Motto ‹gemeinsam für ein Ganzes, statt jeder für sich› soll Aarau im Laufe der nächsten Jahre tatsächlich zur Weihnachtsstadt werden.»

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