Es ist schon über zwei Monate her seit dem Eidgenössichen Turnfest (ETF) in Aarau. Für viele ist es nur noch Erinnerung, für Stefan Riner immer noch harte Arbeit. Bis Ende September ist die mittlerweile noch zweiköpfige Geschäftsstelle in Betrieb.

Laut dem Geschäftsführer gehen «immer noch täglich unglaublich viele positive und begeisterte Rückmeldungen zum ETF» ein. Die Infrastrukturanlagen sind alle demontiert. Der Schachen ist, dort wo nötig, umgepflügt. Riner ist daran, die letzten Posten Baumaterial (es hat auch noch Zelte!) zu verkaufen.

Und er kümmert sich vor allem um das Finanzielle: Zwischenzeitlich haben praktisch alle Helfer ihren Lohn bekommen. Insgesamt wurden letztlich 8000 Schichten entschädigt. Etwas weniger als vorübergehend gemeint. Als Stundenlohn waren zwischen 5 und 8 Franken in Aussicht gestellt worden. Ausbezahlt wurden bisher 5 Franken – also der Minimalbetrag.

Eine Nachzahlung, anlog wie beim Turnfest 2013 in Biel, ist möglich, gibts aber erst, wenn die Schlussabrechnung vorliegt. Es seinen noch ein paar grosse Rechnungen offen, erklärt Riner. «Im Moment können wir noch nicht sagen, wie der definitive Abschluss sein wird», erklärt Riner. Er rechnet mit einem endgültigen Abschluss Anfang des kommenden Jahres.

Aus dem Umfeld des ETF ist zu vernehmen, ein positiver Abschluss sei möglich. Das ETF in Aarau hatte ein kommuniziertes Budget von 20 Millionen Franken. Veranstalter des Grossanlasses war ein Trägerverein. In Biel gab es vor fünf Jahren einen Gewinn von 500 000 Franken.