Aarau
Neue Kampagne: Aarau will unter dem Label «Weitsicht» grüner werden

Am Samstag wurde die auf fünf Jahre angelegte Kampagne «Nachhaltige Stadtentwicklung» lanciert.

Urs Helbling
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Vize-Stadtpräsident und Umweltminister Werner Schib und Elisabeth Kaufmann, von der Umweltfachstelle Aarau lancieren die Aktion Weitsicht

Vize-Stadtpräsident und Umweltminister Werner Schib und Elisabeth Kaufmann, von der Umweltfachstelle Aarau lancieren die Aktion Weitsicht

Urs Helbling

Die Aarauerinnen und Aarauer sollen sensibilisiert und motiviert werden, nachhaltiger zu handeln. Das erklärte Vizestadtpräsident und Umweltminister Werner Schib am Samstag im Kasinopark. Dort fand eine Standaktion zum Thema Biodiversität statt. Beim einen überdimensionierten, weissen Blumentopf, der zwei Wochen lang im Park stehen wird. Passanten erhielten kleine Tontöpfchen mit Wildstaudenarten. Die Standaktion war so etwas wie die Lancierung der Kampagne «Nachhaltige Stadtentwicklung» unter der Dachmarke Weitsicht. Die Kampagne ist ein Nachfolgeprojekt für die Umweltwochen. Sie dauert bis Ende 2025. Die Stadt will damit ihr Engagement in den Bereichen Ökologie, Klima und Mobilität unterstreichen.

Preis für wertvollsten Baum auf privatem Grund

Als Nächstes sind in Zusammenarbeit mit dem Naturama vier Klimaspaziergänge geplant. Der erste führt am 14. Juni durch die Quartiere Scheibenschachen und Hungerberg (Anmeldung unter www.naturama.ch). Im Herbst werden als «Weitsicht»-Aktion die neue Velostation beim Bahnhof und der Veloweg Torfeld Nord (schon in Betrieb) offiziell eingeweiht. Und dann wird der Energiepreis (bis 2019 Umweltpreis) verliehen. Ausgezeichnet wird der wertvollste Baum auf privatem Grund. Im Zusammenhang mit der Fällung der Eiche im Gönhardquartier ist die Debatte über die Fällung von Bäumen sehr intensiv geführt worden. Laut dem Biodiversitätskonzept strebt die Stadt einen grundeigentümerverbindlichen Baumschutz an und will eine Bewilligungspflicht für Baumfällungen einführen

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