Aarau
Telli-Drogistin zieht in den City-Märt und eröffnet ein Gesundheitszentrum

Die grosse anstehende Sanierung des Telli-Centers hat für Susanne Werder den Ausschlag zu geben, etwas Neues, Grosses zu wagen.

Nadja Rohner
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Susanne Werder eröffnet in Aarau ein neues Gesundheitszentrum in der Igelweid.

Susanne Werder eröffnet in Aarau ein neues Gesundheitszentrum in der Igelweid.

Nadja Rohner

Sie ist Chefin der letzten inhabergeführten Drogerie in Aarau. Und nun expandiert Susanne Werder: Sie zügelt ihr Geschäft vom Telli-Center an die Kasinostrasse. Dort, wo früher der Herren-Globus war, soll ein Gesundheitszentrum entstehen.

Werder verlässt die Telli, wo sie sich eine treue Kundschaft aufgebaut hatte, nach fast 13 Jahren. Das hängt mit der anstehenden grossen Sanierung des Telli-Centers zusammen, welche die Center-Besitzerin Coop plant. Die Baugesuchsauflage wird demnächst erwartet.Werder sagt, sie hätte innerhalb des Centers den Standort wechseln müsse, weil anstelle ihres bisherigen Ladens gleich beim Eingang ein Lift montiert wird.

«Ich hätte also nicht nur einen neuen Laden bauen müssen, sondern auch noch zweieinhalb Jahre Baustelle vor mir gehabt. Da habe ich mich zu einem Neuanfang entschieden.»

Dieser wird nun an zentraler Stelle, im City-Märt an der Igelweid, stattfinden. «Wir freuen uns mega», sagt Werder. Ihre insgesamt sieben Mitarbeitenden, davon drei Lernende, kommen allesamt mit in die Innenstadt. Und die Drogerie bleibt im ehemaligen Herren-Globus-Standort nicht alleine:

«Wir möchten ein interdisziplinäres Zentrum schaffen: Alles, was für den Menschen gesund ist, soll man hier finden.»

Das Baugesuch hat Susanne Werder kürzlich eingereicht. Im Erdgeschoss wird die Drogerie eingerichtet.

Im Obergeschoss befinden sich künftig Schulungs- und acht Therapieräume, die Werder untervermieten wird. Drei sind schon vergeben – an einen TCM- und einen TEN-Therapeuten (Traditionelle Chinesische Medizin und Traditionelle Europäische Naturheilkunde), eine medizinische Kosmetikerin und zwei Bioresonanztherapeutinnen.

«Über weitere Interessenten aus dem Bereich Komplementärmedizin freuen wir uns», sagt Werder. Lymphdrainage, Craniosakraltherapie, Fussreflexzonenmassagen oder Osteopathie zum Beispiel.