Aarau

Aarauer Kantischüler üben Streiten mit Worten

Die Kantischüler diskutierten über die Frauenquote (Symbolbild)

Die Kantischüler diskutierten über die Frauenquote (Symbolbild)

An der Neuen Kantonsschule Aarau ging gestern der siebte Debattiertag über die Bühne. Dabei führten 180 Schüler lebhafte Diskussionen zum Beispiel über die Frauenfrage in Führungsetagen.

Gestern wurde an der Neuen Kantonsschule Aarau gestritten. Dies nicht im physischen, sondern im verbalen Sinne: Bereits zum siebten Mal führte die Fachschaft Deutsch der neuen Kanti einen abteilungsübergreifenden, turnierartig organisierten Debattiertag durch. Rund 180 Schüler und Schülerinnen der zweiten Klasse diskutierten über aktuelle, brisante Themen: So die Position gleichgeschlechtlicher Paare in der heutigen Gesellschaft, die Lohnobergrenze für Spitzenmanager oder die Einführung einer Frauenquote in den Führungspositionen des öffentlichen Sektors.

Eine Debatte bestand jeweils aus vier Debattanten, die je eine klare Pro- oder Kontra-Position vertreten mussten, drei Juroren zur Leistungsbeurteilung und einem das Streitgespräch leitenden Speaker. Das Turnier war in verschiedene Runden eingeteilt: Zu Beginn wurden in elf Gruppen die AchtelfinalistInnen ermittelt. Auf das Achtelfinale folgte das Viertel- und Halbfinale, bis es in der Finalrunde zum Aufeinandertreffen der vier besten kam.

Die Finalistinnen und Finalisten schliesslich führten eine lebendige und umstrittene Debatte zum Thema «Sollen Führungskräfte in der Wirtschaft und im öffentlichen Sektor zu mindestens 30% Frauen sein?», aus der Emanuel Steffen als Sieger hervorging. Mit rhetorischem Geschick, ausgezeichneter Gesprächsfähigkeit sowie überzeugenden Argumenten konnte er die Jury für sich gewinnen.

Über den zweiten Preis durften sich David Schmid und Jessica Fenger freuen. Dritte wurde die Schülerin Scarlett Zingg. Mit dem Preis für das beste Klassenergebnis wurde die Abteilung G2B geehrt.

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