Sie ist längst ein Wahrzeichen der Stadt: die grösste Uhr Europas (9 Meter Durchmesser) am Aarauer Bahnhof.

Doch nachts kann man die Zeiger nicht erkennen: Seit der Montage vor drei Jahren ist die Uhr unbeleuchtet.

Ende Jahr werden die Zeiger endlich leuchten.

Bloss bringts nicht viel: Das Dach des Busbahnhofes, die sogenannte Wolke, verdeckt die Sicht fast komplett.

Nur wer von der Feerstrasse her auf den Bahnhof zugeht, sieht die Uhr noch.

Kommt man von der Bahnhofstrasse her oder steht vor der Post, bleibt die Uhr «stark bewölkt». Auch wenn das Baugerüst weg ist.

«Es war von Anfang an klar, dass ein Bushof-Dach den Blick einschränken wird», sagt Stadtbaumeister Felix Fuchs. Durch die unbedeckte Mitte der «Wolke» sei immerhin ein Bereich transparent.

Neue Zeiger und Uhrwerk nötig

Ob man die eingeschränkte Sicht bei den SBB bedauert, ist nicht bekannt.

Klar ist: Uhrwerk und Zeiger müssen erneuert werden: Ursprünglich war geplant, dass das Bushofdach Licht in Richtung Uhr abstrahlen sollte.

Wegen der Lichtverschmutzung und entsprechenden neuen Vorschriften verzichtete die Stadt Aarau schliesslich darauf.

Weil die Zeiger zu fragil sind, als dass daran Lampen montiert werden könnten, müssen neue Zeiger mit einem neuen, kräftigeren Uhrwerk eingesetzt werden.

Auf Anfrage sagen die SBB, die Umsetzung sei auf Ende Jahr geplant. Zu den Kosten werden keine Angaben gemacht.