Biberstein

«Aarfähre» von «Käpten Jo» ist weitgehend ausgeweidet – Architekten wollen 2021 mit Neubau starten

Das «Aarfähre»-Gebäude ist weitgehend ausgeweidet und alles darum herum wird zurzeit abgebrochen.

Das «Aarfähre»-Gebäude ist weitgehend ausgeweidet und alles darum herum wird zurzeit abgebrochen.

In Biberstein laufen die Vorarbeiten für die Erstellung eines Komplexes mit 33 Wohnungen. So ging der geplante Abbruch des Erlebnislokals «Aarefähre» von «Käpten Jo» nun über die Bühne. Läuft alles nach Plan, werden die Bauarbeiten im Frühling 2021 starten.

Manchem Fan von «Käpten Jo» und seiner «Aarfähre» wird angesichts dieses Fotos das Herz bluten – auch wenn seit dem Verkauf und der Schliessung des einstigen Erlebnislokals am 1. April 2018 klar war, dass etwas Neues kommen wird. Jetzt geht es einfach sehr schnell. Schneller, als viele erwartet hatten.

Bekannt war, dass die neuen Besitzer, die Architekten Peter und Christian Frei, das in die Jahre gekommene Gebäude von seinen Anbauten befreien wollen. Die entsprechende Abbaubewilligung liegt vor. Die «Aarfähre» steht nicht nur an einer exponierten Lage vor dem Schloss, sondern ist auch volumengeschützt. Deshalb muss die Aussenhülle in das Neubauprojekt integriert werden.

Die Architekten haben das Projekt im Frühling vorgestellt. Sie hoffen, idealerweise im Frühling 2021 mit dem Bau starten zu können. Bevor sie allerdings das Baugesuch einreichen dürfen, müssen die Bibersteiner noch die komplett revidierte Bau- und Nutzungsordnung (BNO) genehmigen. Die Gemeindeversammlung ist vorgesehen für September. Bis zum Baubeginn wird das Gerippe an glorreiche «Aarfähre»-Zeiten erinnern.

Käpten Jo’s Aarfähre geht zu

19. Februar 2018: Käpten Jo’s Aarfähre, das bekannte Erlebnisrestaurant in Biberstein, geht zu

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Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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