Suhr

«Alle Wynentaler Pendler kennen den tagtäglichen Stau»: A1-Anschluss spaltet die FDP

Die Autobahn A1 bei Suhr nahe Gränichen.

Die Autobahn A1 bei Suhr nahe Gränichen.

Die FDP Aargau und die Kulmer Bezirkspartei sind sich über einen zusätzlichen A1-Anschluss zwischen Suhr und Gränichen nicht einig.

«Der Handlungsbedarf im Raum Suhr/Gränichen zur Entlastung des Zentrums Suhr und für die bessere Anbindung des Wynentals an die Autobahn A1 ist unbestritten» schreibt die FDP Aargau. Und ihre Kulmer Bezirkspartei stellt fest: «Alle Wynentaler Pendler kennen den tagtäglichen Stau in Suhr. Nicht nur die Pendler sind mittlerweile betroffen, auch am Wochenende im Freizeitverkehr staut sich der Verkehr regelmässig.»

Dann ist es aber vorbei mit der Einigkeit zwischen Kantonal- und Bezirkspartei. Differenzen gibt es vor allem bezüglich eines zusätzlichen A1-Anschlusses zwischen Suhr und Gränichen: Die Gesamtverkehrsplanung Veras, die Kombination von Ost- und Südumfahrung Suhr, zeige «einmal mehr, dass das Wynental auf der politischen Landkarte des Kanton Aargau inexistent ist», schreiben die Kulmer Freisinnigen in einer von Grossratskandidat Adrian Meier redigierten Medienmitteilung. «Das Wynental – als einziges Aargauer Südtal nicht an die A1 angeschlossen – hinkt der wirtschaftlichen Entwicklung dem Aargau hinterher. Ein Grund ist die ungenügende Anbindung an die Autobahn.» Für die Kulmer FDP ist der Halbanschluss Wynental Richtung Zürich auch mit Veras weiterhin notwendig.

Anschluss der T5 an die A1 in Hunzenschwil verbessern

Ganz anders sieht es die Kantonalpartei. Ein direkter Autobahnanschluss bei Suhr ist für sie kein Thema. Die FDP Aargau unterstützt Veras und betont: «Zusätzlich zu Veras sind sowohl der A1-Sechsspurausbau zwischen Aarau Ost und der Verzweigung Birrfeld als auch die Anbindung der T5 an den A1-Anschluss in Hunzenschwil zu realisieren.»

Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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