Aarau
AXA plant Sanierung ihrer "Telli-Staumauern" – für über 100 Millionen Franken

Der AXA Winterthur gehören zwei grosse Wohnblöcke an der Delfterstrasse in der Telli. Diese werden nun teilsaniert – für einen dreistelligen Millionenbetrag. Betroffen sind 581 Wohnungen mit deutlich über 1000 Bewohnern.

Nadja Rohner
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Von der Sanierung betroffen sind die beiden Wohnzeilen rechts

Von der Sanierung betroffen sind die beiden Wohnzeilen rechts

Otto Lüscher

Jeder kennt die markanten Hochhäuser in der Telli, auch "Staumauern" genannt. Zwei dieser langen Baukörper gehören der Versicherung AXA Winterthur. Diese will ihre beiden in die Jahre gekommenen Bauten – es handelt sich um die Gebäude B und C an der Delfterstrasse – nun sanieren. "Sämtliche Fassadenelemente der Gebäudehülle sowie die Fenster sollen ersetzt, Dach und Decke über dem Erdgeschoss neu gedämmt sowie die Wärmeversorgung auf nachhaltig produzierte Fernwärme umgestellt werden", teilt die AXA mit. Mieterinnen und Mieter könnten "von verbreiterten Balkonen auf der Westseite (Richtung Innenstadt) profitieren", so die AXA weiter.

Betroffen sind insgesamt 581 Wohnungen, in denen deutlich über 1000 Menschen wohnen. Es handelt sich um etwa die Hälfte der ganzen Telli-Überbauung. Die AXA wird voraussichtlich einen tiefen dreistelligen Millionenbetrag investieren. Die genauen Kosten und deren Auswirkungen auf den Mietzins seien noch nicht eruierbar, schreibt das Unternehmen.

Die Realisierung soll in Etappen erfolgen, frühestens ab Sommer 2019 (Gebäude B) respektive 2020 (Gebäude C). Danach werden auch die Tiefgaragen und die Nebengebäude saniert. Die meisten Mieter könnten während der Arbeiten in ihren Wohnungen bleiben, so die AXA.

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