Buchs

Bald kein Schutz mehr für den Spittel: Das Haus neben dem Alterszentrum soll abgerissen werden können

Der Spittel gehört der Gemeinde und steht leer.

Der Spittel gehört der Gemeinde und steht leer.

Nebst diversen Objekten, die neu unter kommunalem Schutz stehen, gibt es solche, die nicht mehr darunterfallen.

In der neuen Buchser Bau- und Nutzungsordnung, die derzeit bei der Bauverwaltung aufliegt (AZ vom 13.1.), findet sich unter anderem eine Liste der geschützten Natur- und Kulturobjekte. Der Gemeinderat will diverse Bauobjekte neu in den kommunalen Schutz aufnehmen – etwa die reformierte Pfarrkirche oder einen Laufbrunnen an der Mitteldorfstrasse.

Interessant ist aber auch, welche Objekte künftig auf der Liste fehlen: Der Spittel an der Lenzburgerstrasse ist beispielsweise neu nicht mehr kommunal geschützt. «Trotz diverser Nutzungsstudien und erheblicher Bemühungen in den letzten zwanzig Jahren gibt es keine realisierbaren Ideen für eine finanzierbare Sanierung und Umnutzung des Gebäudes», begründet Ammann Urs Affolter. Das leerstehende Gebäude direkt neben dem Alterszentrum könnte künftig einer neuen Nutzung im Altersbereich weichen.

Nichts zu rütteln gibt es für die Gemeinde an den kantonalen Denkmalschutzobjekten: dazu gehöhren die römisch-katholische Pfarrkirche St. Johannes, das Lienhard-Rüsch-Haus (das Ortsmuseum) sowie der Speicher direkt daneben, ein Speicher an der Lenzburgerstrasse und die Turnhalle beim Alten Schulhaus.

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