Erlinsbach AG

Beitritt zum «Jurapark Aargau» ist dem Gemeinderat zu teuer

Der Gegenwert müsse laut Gemeinderat Erlinsbach hinterfragt werden.

Der Gegenwert müsse laut Gemeinderat Erlinsbach hinterfragt werden.

Der Gemeinderat hat entschieden, sich nicht am Projekt «Jurapark Aargau» zu beteiligen. Dies im Gegensatz zu den Nachbargemeinden Kienberg, Oberhof und Küttigen, die schon lange beim «Jurapark» mit dabei sind.

«Der Beitrag von fünf Franken pro Einwohner und Jahr- und das für zehn Jahre – ist erheblich: aktuell zirka 21'000 Franken pro Jahr», schreibt der Erlinsbacher Gemeinderat im Mitteilungsblatt. «Die Vorzüge des Juraparks sind durchaus gegeben und werden vom Gemeinderat auch in keiner Weise geschmälert», heisst es weiter. «Der effektive Gegenwert des jährlichen Beitrages muss aber dennoch hinterfragt werden.»

Im Klartext: Die Aussicht, durch eine Mitgliedschaft Know-how vom Jurapark abholen zu können und von dessen Beziehungen zu profitieren, rechtfertigt für den Erlinsbacher Gemeinderat die Investition nicht. Er sei aber «gegenüber sinnvollen und nachhaltigen Projekten aus den Bereichen Wald, Natur, Landschaft und Umwelt offen, durchaus sehr positiv und unterstützend eingestellt».

Deshalb will der Gemeinderat nun das Geld, das er durch den Verzicht auf einen «Jurapark»-Beitritt spart, für konkrete Umwelt- und Lebensraumprojekte im eigenen Dorf einsetzen. Im Jahr 2021 beteilige man sich beispielsweise an den Kosten für die Sanierung einer Stützmauer an der alten Barmelweidstrasse. (nro)

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