Küttigen

Das Sanierungsprojekt in Rombach ist blockiert – beim Kanton werden Einwendungen bearbeitet

Das Strassenbauprojekt betrifft Küttigen und Aarau.

Das Strassenbauprojekt betrifft Küttigen und Aarau.

In Küttigen geht es nicht vorwärts, ein Baustart dieses Jahr ist unrealistisch.

In Rombach, wo die Neue Stockstrasse in die Bibersteinerstrasse respektive Küttigerstrasse mündet (beim «Voi» und beim «Rombacherhof»), ist seit Jahren ein grosses Strassenbauprojekt pendent. Seit der Staffeleggzubringer eröffnet wurde, ist diese Kreuzung nur provisorisch angelegt.

Das Baugesuch für die grosse Sanierung und Umgestaltung des Knotens lag Anfang 2018 auf. Es gab zwölf Einsprachen. Vor einem Jahr hiess es beim zuständigen Departement des Kantons auf Anfrage der AZ, es könne frühestens in der zweiten Hälfte 2020 mit dem Bau begonnen werden.

Man sei noch daran, mögliche Lösungsvorschläge in Absprache mit den Gemeinden und den Eigentümern zu erarbeiten, gehe aber davon aus, dass der Regierungsrat noch 2019 über das Projekt entscheiden könne.

Offenbar erweist sich die Lösungsfindung als schwierig, der Baustart ist weiter in die Ferne gerückt. «Die zwölf Einwendungen werden zurzeit durch die Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt bearbeitet», sagt Simone Britschgi, stellvertretende Kommunikationschefin des Departements. Im ersten Halbjahr 2020 sollen die Entscheide der Rechtsabteilung fertiggestellt sein.

«Danach wird der Regierungsrat über die Einwendungen entscheiden und das Projekt gutheissen», so Britschgi weiter. «Anschliessend können die Landerwerbsverhandlungen beginnen, sofern die Entscheide des Regierungsrates nicht vor Verwaltungsgericht angefochten werden.» Zum Baustart macht Britschgi keine Angaben; es ist jedoch höchst unrealistisch, dass es noch dieses Jahr so weit ist.

Insbesondere, wenn Einwender an höhere Instanzen gelangen. Die Bauzeit wird auf 18 Monate veranschlagt. Das Bauprojekt betrifft die Gemeinde Küttigen und – für ein paar wenige Meter Strasse – die Stadt Aarau. Beide müssen sich im Rahmen des Kantonsstrassendekrets an den Kosten beteiligen.

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