Aarau

Die Schwanbar kommt – aber mit gestutzten Flügeln

Seit 2003 gehört die «Schwanbar» am Philosophenweg zum Aarauer Sommer mit dazu.

Seit 2003 gehört die «Schwanbar» am Philosophenweg zum Aarauer Sommer mit dazu.

Seit 2003 gehört die Schwanbar an der Aare zum Aarauer Sommer. Auch dieses Jahr, allen Risiken zum Trotz.

Der Entscheid hat auf sich warten lassen. Aber jetzt ist klar: Die Schwanbar kommt. «Wir haben lange diskutiert, Vor- und Nachteile abgewogen», sagt Fabio Mazzara, zuständig für die Kommunikation des Betreibervereins. Doch auch wenn das finanzielle Risiko gross ist, so war schlussendlich klar: Ausfallen lassen will diese Saison niemand. Allen Regelungen zum Trotz.

Die Schwanbar wird also ab dem 4. Juni auf der Wiese am Philosophenweg aufgebaut, wird geöffnet sein vom 11. Juni bis 20. August, wie geplant – doch der «Schwan» bekommt die Flügel gestutzt: Konzertabende werden keine stattfinden, ebenso wird kein Schach gespielt werden können. Die Öffnungszeiten werden eingeschränkt, um 24 Uhr ist Schluss.

Kürzere Schlange dank weniger Offengetränke

Beibehalten wird die Selbst­bedienung, wenn auch mit den nötigen zwei Metern Abstand in der Warteschlange und zwischen Gästen und Personal. «Um die Schlange so kurz wie möglich zu halten und das Personal hinter der Bar zu reduzieren, werden wir – mit Ausnahme von Wein, Kaffee und Tee – auf Offengetränke verzichten», sagt Mazzara. Aktuell laufen Abklärungen mit Lieferanten, um beliebte Apérogetränke wie Hugo oder Aperol Spritz im Fläschchen anbieten zu können. Snacks werden ebenfalls serviert, aber solche, die nicht noch zubereitet werden müssen, sondern den Gästen direkt mitgegeben werden können.

Auch der Foodtruck-Mittwoch soll bei­behalten werden. Damit sich die Gäste an den nötigen Abstand halten, sollen auf der Wiese Markierungen gesetzt werden, anhand welcher Stühle und Tische (zum ersten Mal seit 2003 wurde das Mobiliar erneuert) gruppiert werden können. Reservationen werden nicht möglich sein.

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