Küttigen

Die SVP Küttigen hat jetzt eine Chefin

Irène Richner mit ihrem Vorgänger Daniel Wehrli (l.) und Nationalrat Andreas Glarner.

Irène Richner mit ihrem Vorgänger Daniel Wehrli (l.) und Nationalrat Andreas Glarner.

Irène Richner ist neue Präsidentin der Ortspartei.

Nach zehn Jahren als Präsident der SVP Küttigen-Rombach hat Grossrat Daniel Wehrli den Stab weitergereicht an Irène Richner-Schellenberg (46). Sie war bereits seit zwei Jahren im Vorstand und sitzt für die SVP in der Küttiger Finanzkommission.

Die neue Parteipräsidentin hat an der HSG in St. Gallen Staatswissenschaft und Internationale Beziehungen studiert. Nach zehn Jahren beim kantonalen Departement Bildung, Kultur und Sport wechselte Irène Richner im letzten Sommer zur Stadt Aarau, wo sie in der Abteilung Organisation und Strategie als Projektleiterin tätig ist.

«Ich habe neben kleineren Projekten auch zwei grössere, die gemeindeübergreifend sind», erklärt sie. «Zum einen ist das die «Spitex-Organisation Region Aarau», ein Projekt von aarau regio. Das andere Projekt ist die «Neuorganisationen der schulergänzenden Tagesstrukturen», ein gemeinsames Projekt von Buchs, Aarau und der Kreisschule Aarau-Buchs.»

Irène Richner wohnt seit 10 Jahren im Dorf. «Mein Mann kommt aus Oberentfelden. Wir haben lange gemeinsam in Zürich gewohnt. Als wir uns dann ein Eigenheim kaufen wollten, fanden wir eines in Küttigen.» Aufgewachsen ist Irène Richner-Schellenberg in Zell ZH, im Tösstal. Das erklärt auch, warum sie früh schon in die SVP eintrat: «Ich komme aus einer SVP-Familie, auf dem Land gab es gar nichts anderes. Mein Vater sass 14 Jahre für die SVP im Zürcher Kantonsrat und war 20 Jahre im Gemeinderat.»

Will es ihm die Tochter nachmachen? Hat sie über das Parteipräsidium hinaus politische Ambitionen? In anderthalb Jahren sind bereits wieder Gemeinderatswahlen. Irène Richner lacht, als die Frage kommt. «Zuerst freue ich mich jetzt auf meine neue Aufgabe als Parteipräsidentin – und dann schaue ich, was noch kommt. Das Amt als Gemeinderätin würde mich grundsätzlich reizen, aber da muss vieles passen – auch beruflich und familiär.

Ich habe zwei Kinder im Alter von 5 und 7 Jahren.» Was die SVP Küttigen-Rombach betrifft, so wolle sie als Präsidentin auf der bestehenden Basis weiter aufbauen. «Es ist wichtig, dass wir im politischen Geschehen der Gemeinde aktiv mitwirken, auch in Zusammenarbeit mit den anderen bürgerlichen Parteien.»

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