Densbüren
Ein Plus trotz Covid-Krise – auch dank Finanzausgleichszahlungen sieht das Budget gut aus

Nadja Rohner
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Blick auf Densbüren.

Blick auf Densbüren.

Mario Heller

Der Gemeinderat will den Steuerfuss fürs Budget 2021 bei 117 Prozent belassen. Zu Recht, denn als eine der wenigen Gemeinden kann Densbüren für kommendes Jahr trotz Covid-Krise ein Plus budgetieren. 69150 Franken beträgt der Ertragsüberschuss, obwohl laut Gemeindeversammlungsbotschaft tiefere Steuereinnahmen und höhere Ausgaben für die Altlastensanierung Deponie Tal berücksichtigt sind. Densbüren erhält Finanz- und Lastenausgleichsbeiträge von zusammengezählt 704300 Franken.

Der Gemeinderat schaut übrigens durchaus über die Staffelegg: Die Kunsteisbahn Keba erhält 2000 Franken Betriebsbeitrag, und für die neue Tragluft- halle über dem Schwimmbad Suhr sind im Investitionsbudget 17600 Franken vorgesehen. Für die Gemeindeversammlung, die coronabedingt, wie schon die andere dieses Jahr, in der Turnhalle stattfindet und nicht im Gemeindehaus, ist ein Kreditantrag über 242000 Franken für Leitungssanierungen in Asp traktandiert. Einen weiteren Kredit über 230000 Franken braucht es für die Teilerneuerung der Wasserleitung ab dem Pumpwerk Tal in Richtung Asp. Es sei in den letzten Monaten zu mehreren Leitungsbrüchen gekommen, schreibt der Gemeinderat. Die Leitung sei auf einer Länge von rund 330 Metern in einem «sehr schlechten Zustand».

Für weitere 95000 Franken soll die bestehende Strassenbeleuchtung an der Kantonsstrasse mit LED ersetzt werden. Der Gemeinderat will ausserdem eine neue Lukarne ins Dach des Gemeindehauses einbauen. Damit soll der Saal unter dem Dach heller und besser lüftbar werden, was das Versammlungs­lokal, das auch an Private und Firmen vermietet wird, «massiv aufwerten» wird, so der Gemeinderat. Auch soll der Kamin versetzt und verlängert werden, damit der Rauch, der nach unten ins Gebäude drückt, besser abgeführt werden kann. Der nötige Kredit beläuft sich auf 60000 Franken.

Zu guter Letzt beantragt die Gemeinde den Verbleib im Jurapark Aargau für die Betriebs- phase 2021 bis 2031, was jährlich fünf Franken pro Einwohner kostet. Densbüren würde übrigens auch bei einer Fusion im Zukunftsraum Aarau Teil des Juraparks bleiben. (nro)