Einer der meistgenutzten Kunstrasen des ganzen Kantons liegt im Aarauer Schachen. 60 Stunden pro Woche wird er bespielt, bei jedem Wetter und fast das ganze Jahr über. Er ist das Zuhause von den FC-Aarau-Damen und Juniorenmannschaften sowie weiterer städtischer Fussballvereine.

Der 2008 aufgestellte Kunstrasenplatz, den man fast als überlastet bezeichnen könnte, musste nun erneuert werden. Auf der Fläche von 7500 Quadratmetern wurde zuerst eine Fundationsschicht aus Kies gelegt, darauf der Unterbau, dann eine Elastikschicht und zum Schluss der eigentliche Rasen mit einer Höhe von 4,2 Zentimetern. Der Rasen liegt lose auf der Unterschicht – er musste mit 130 Tonnen Ballastsand beschwert werden, damit er nicht verrutscht. Insgesamt 160 Tonnen Gummigranulat wurden in der Elastikschicht und als Füllung verbaut.

Günstiger als Naturrasen

Die Sanierung kostet 800 000 Franken – darin enthalten ist auch die Optimierung der Beleuchtung. Man nutzte die Gelegenheit der Erneuerung, um zwei zusätzliche Masten aufzustellen und überall LED-Lampen einzusetzen. Der Unterhalt kostet 25 000 Franken jährlich; ein Naturrasen ist mit 40 000 Franken beträchtlich teurer. Hinzu kommt, dass Naturrasen nicht so intensiv bespielt werden kann und daher mehr Felder benötigt werden.

Am Freitag wurde der topmoderne Kunstrasen offiziell von Werkhofleiterin Regina Wenk abgenommen. Ab Montag kann der Platz von den Vereinen genutzt werden. Ausserhalb der Vereinszeiten ist er öffentlich zugänglich.