Baugesuch

Eine Freude und ein Ärger für Aarauer Stadion-Fans

Visualisierung: Das Aarauer Stadion mit Hochhäusern.

Visualisierung: Das Aarauer Stadion mit Hochhäusern.

Der Regierungsrat genehmigt Geld aus dem Swisslos-Sportfonds. Aber es ist weiterhin Geduld gefragt.

Zuerst die erfreuliche Nachricht: Der Regierungsrat hat Wort gehalten und das definitive Beitragsgesuch für das Fussballstadion genehmigt. Er sprach sechs Millionen Franken aus dem Swisslos-Sportfonds. «Eine Sportanlage dieser Grössenordnung erzeugt eine positive Ausstrahlung nicht nur für den Aargauer Fussballsport, sondern für die gesamte Sportförderung des Kantons», heisst es. Die Millionen würden allerdings erst fliessen, wenn alle notwendigen Bewilligungen und Zustimmungen des eidgenössischen, kantonalen und kommunalen Rechts erteilt seien.

Und genau da ist weiterhin viel Geduld gefragt. Vor den Sommerferien hat der Regierungsrat eine Beschwerde gegen die «Teiländerung Nutzungsplanung Torfeld Süd, Stadion 2017» abgelehnt und die damals 28 Beschwerdeführer, die im Verein Torfeld Süd organisiert sind, zur Übernahme der Kosten von 15'795 Franken verurteilt. 20 der 28 Personen haben jetzt diesen Entscheid beim Verwaltungsgericht angefochten. Sie müssen dafür einen Vorschuss von 10'000 Franken zahlen.

Bevor die BNO-Teilrevision nicht rechtskräftig ist (also letztlich nach einem allfälligen Bundesgerichtsentscheid), kann der Gestaltungsplan nicht genehmigt werden, was Voraussetzung wäre für die Auflage des Baugesuches.

Die Stadion-Gegner lassen auch auf einem Nebenkriegsschauplatz nicht locker. Sie haben eine Abstimmungsbeschwerde ans Bundesgericht weitergezogen.

Die unendliche Geschichte des Aarauer Stadions

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Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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