Projekt

FDP ist für neues Parkhaus beim Kantonsspital Aarau

Dank des 12 Millionen Franken teuren Parkhauses soll es beim KSA netto 465 zusätzliche Parkplätze geben.

Dank des 12 Millionen Franken teuren Parkhauses soll es beim KSA netto 465 zusätzliche Parkplätze geben.

Im direkt betroffenen Gönhardquartier wird der eine oder andere Freisinnige den Klopf schütteln. Denn seine Partei spricht sich für den Bau eines Personal-Parkhauses beim Kantonsspital Aarau (KSA) aus. Ein Projekt, das bei den Anstössern auf viel Widerstand stösst. Aber nicht nur bei ihnen. Unter den 50 Einsprechern ist etwa auch der VCS.

Mit den 465 neuen Parkplätzen würden viele Negativpunkte auf einen Schlag verbessert, schreibt die FDP Aarau. Ihr Fraktionspräsident, Yannick Berner, lässt sich folgendermassen zitieren: «Wir erwarten, dass die im Zuge der Corona-Krise geforderte ‹Solidarität mit den Pflegenden› nun konsequenterweise von allen Seiten gelebt und nicht ideologischen Planspielen geopfert wird. So würde sich das neue Parkhaus beispielsweise für viele KSA-Mitarbeitende über vereinfachte Arbeitswege und tiefere finanzielle Belastung sofort spürbar positiv auswirken. Und gleichzeitig würde der störende Suchverkehr im Quartier sofort aufhören.»

Aus Sicht der FDP ist es sehr wichtig, dass das Projekt für ein neues Mitarbeiter-Parkhaus keine unnötigen Verzögerungen erfährt. Die FDP fordert den Stadtrat zudem auf, das KSA bezüglich des digitalen Mobilitätsmanagements stärker zu unterstützen: «Ziel muss sein, die Dimension des neuen Parkhauses so klein wie möglich zu halten, insbesondere auch unter Berücksichtigung der legitimen Ansprüche der direkten Anwohner sowie mit Blick auf den Standort am Rande der Gartenstadt.» (uhg)

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