Die Staatsförster haben ganze Arbeit geleistet. Nachdem der grosse Sturm vom 13. Juli 2011 in den Wäldern rund um Zofingen grosse Schäden anrichtete, sind die Waldwege für die Bevölkerung nun wieder weitgehend begehbar. Die gröbsten Sturmschäden sind behoben. «Drei Waldkindergärten treffen sich wieder an ihren gewohnten Plätzen und für die Waldspielgruppe Waldnest konnten wir vorübergehend einen Ersatzstandort zur Verfügung stellen», sagt Hans Rudolf Fischer, Leiter Staatsforstbetrieb Baan.

Perimeter des Staatswalds Baan

Perimeter des Staatswalds Baan

Auch der Helsana-Trail ist wieder offen. Einige Wege müssen jedoch vorerst noch abgesperrt bleiben, da Sturmholz und beschädigte Bäume ein Sicherheitsrisiko darstellen. So auch der Vitaparcours. Auf der Strecke habe der Forstbetrieb einen Grossteil des Sturmholzes bereits entfernen können, teilt er mit. Im Anschluss wird der Parcours noch vom Stadtbauamt Zofingen wiederhergestellt und gesichert. Bis diese Arbeiten abgeschlossen sind, darf der Parcours nicht benützt werden.

Wiederbewaldung wird der Natur überlassen

Abseits der Wege ist die Gefahr durch angerissene und umstürzende Bäume immer noch gross. Insbesondere im Gebiet um die Chuzehöhli. Der Staatsforstbetrieb Baan arbeite mit einer Unterstützerequipe mit Hochdruck daran, die Schäden zu beheben. Bis die Sturmschäden behoben sind, braucht es jedoch seine Zeit. Die Sturmholzerei wird den Staatsforstbetrieb Baan noch mindestens bis nächsten Sommer beschäftigen, schätzen die Förster.

Die zusammengetragenen Buchenstämme werden von Mitarbeitern der Forstequipe Aare-Rhein für die Wiederverwendung gerüstet. Denn sie sollen genutzt werden, so lange ihr Holz noch wertvoll ist. So konnten bereits insgesamt 2000 m3 Holz genutzt werden.

Die Wiederbewaldung der Sturmflächen soll dagegen in erster Linie der Natur überlassen werden. Nur an ausgewählten Standorten sieht Staatsförster Hans Rudolf Fischer vor, dass die natürliche Verjüngung mit Pflanzungen weiterer Baumarten ergänzt wird.