Gränichen

Fünftes Recycling-Paradies: Die Bertschis haben die Bewilligung

Olivia Bertschi, Karin Bertschi, Daniel Bertschi und Sabine Frei (v.l.) vor Recycling-Paradies in Spreitenbach.

Olivia Bertschi, Karin Bertschi, Daniel Bertschi und Sabine Frei (v.l.) vor Recycling-Paradies in Spreitenbach.

Die Investition beträgt rund 2,5 Millionen. Die Familie Bertschi expandiert: In Gränichen entsteht bis im kommenden Frühling ihr fünftes Recycling-Paradies im Aargau.

Am kommenden Montag feiert Karin Bertschi ihren 30. Geburtstag. Ein Geschenk haben sie und ihre Geschwister Olivia, Daniel und Sabine bereits diese Woche bekommen: die Bau­bewilligung für ihr fünftes Recy­cling-Paradies in Gränichen. Bis zur Eröffnung im kommenden Frühling werden rund 2,5 Millionen Franken investiert. Die Anlage entsteht im Gebiet Oberfeld. Zwischen der Kantonsstrasse und den Fussballplätzen auf der «Zehndermatte».

«Der Standort liegt ideal im mittleren Wynental, und er ist sehr gut erschlossen», erklärt Karin Bertschi in ihrer Funktion als Geschäftsführerin und Projekt­leiterin. Bisher seien viele Grä­nicher in die Recycling-Paradiese in Hunzenschwil oder Reinach gefahren. Weitere Standorte sind Muri und Spreitenbach. Die Sammelstellen nehmen je über 30 Entsorgungsgüter an. Sie sind als sehr kundenfreundlich («stöckelschuhtauglich») bekannt.

Gränichens Gemeindeammann Peter Stirnemann spricht von einem Glücksfall: Der Realisierung der Recyclinganlage schaue der Gemeinderat «freudig entgegen». Im Zuge des Neubaus des zwischenzeitlich in Betrieb genommenen Werkhofs Moortal sei die Gemeinde mit der Recycling-Paradies AG schon seit längerer Zeit in Kontakt gewesen. Im Dialog habe die zukünftige Gesamtlösung mit dem Recy­cling-Paradies gefunden werden können. Die vier externen Stellen für Glas und Büchsen bleiben im Dorf bestehen, hingegen entfalle die Annahme beim früheren Bauamt nach der Inbetriebnahme.

Autor

Urs Helbling

Urs Helbling

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