Mit dem Abschluss diverser Bauarbeiten Ende Dezember in Suhr hatten die Fussgänger das Einsehen: Die beiden Fussgängerstreifen auf Höhe Gemeindehaus und Regionalpolizei wurden entfernt.

Alex Joss, Projektleiter beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, hatte das Verschwinden mit der fehlenden Beleuchtung erklärt: «Damit Fussgängerstreifen sicher sind, müssen diese entsprechend beleuchtet sein, insbesondere in der dunklen Jahreszeit. So sind die Vorschriften.»

Erstellt wurde die Beleuchtung bislang noch nicht, weil die Kabelschächte bis vor kurzem noch vom Verkehr überfahren wurden.

Gemäss Joss sollten die Fussgängerstreifen Mitte Februar markiert werden, je nach Witterung. Eine Zeitangabe, die den Verantwortlichen bei der Gemeinde Suhr sauer aufgestossen ist. «Wir wollen den Fussgängern nicht so lange zumuten, auf eigene Gefahr über die Strasse zu gehen beziehungsweise die Unterführung beim Vinci zu nutzen», sagt Geschäftsführer Philippe Woodtli.

Deshalb hat die Gemeinde beim Kanton noch einmal nachgehakt. Mit mässigem Erfolg, wie Woodtli sagt: «Nun sollen die Beleuchtungsmasten bereits bis Ende Januar stehen.» Das aber auch nur, wenn das Wetter einigermassen mitmacht und nicht etwa der grosse Wintereinbruch kommt. (ksc)