Oberentfelden

Gegner der Zukunftsraum-Grossfusion sammeln bereits Unterschriften

Zukunftsraum-Gegner Dieter Ammann an der Gemeindeversammlung in Oberentfelden.

Zukunftsraum-Gegner Dieter Ammann an der Gemeindeversammlung in Oberentfelden.

In Oberentfelden werden Unterschriften gesammelt für eine Referendumsabstimmung gegen den Verbleib im Fusionsprojekt Zukunftsraum Aarau. Bis am 12. Oktober sind 479 Unterschriften nötig.

Am Wochenende taten sich Dieter Ammann und fünf weitere Zukunftsraum-Gegner zu einem Referendumskomitee zusammen. Sie wollen, dass Oberentfelden «als stolze Gemeinde eigenständig bleibt und nicht in Gross-Aarau untergeht».

«Mich stört, wie alles zum Zukunftsraum schöngeredet wird», sagt der parteilose Dieter Ammann, Geschäftsführer des früheren Aarauer Comic-Shops. Es werde nicht ehrlich diskutiert und die berechtigte Skepsis von Teilen der Bevölkerung vom Gemeinderat nicht ernst genommen.

14 Unterschriften pro Stunde, 479 sind nötig

Für ein Referendum braucht es in Oberentfelden die Unterschriften von 479 Stimmberechtigten. Die Aktivisten gehen derzeit von Tür zu Tür, laut Dieter Ammann kommen so pro Stunde an die 14 Unterschriften zusammen: «Wir erhalten viele Rückmeldungen von Menschen, die froh sind, dass wir vorbeikommen und etwas tun. Ich glaube schon, dass wir die nötigen Unterschriften zusammenbekommen.»

Die Referendumsfrist läuft bis zum 12. Oktober. «Bitte unterstützen Sie uns, damit Oberentfelden seine Souveränität behält», schreibt das Referendumskomitee in einer Mitteilung. Es sucht auch weitere Helfer und Mitglieder. An der Gemeindeversammlung am 2. September hatten die Anwesenden Stimmberechtigten mit 180 Ja zu 92 Nein für die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags gestimmt.

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