Suhr

Gemeinderat plant Steuererhöhung – auch höhere Gebühren könnten folgen

Suhr wird seinen Steuerfuss von heute 108 Prozent wahrscheinlich anheben müssen.

Suhr wird seinen Steuerfuss von heute 108 Prozent wahrscheinlich anheben müssen.

An der Einwohnerratssitzung in Aarau am Montag wurde bereits darüber gemunkelt, heute Dienstagabend am Infoforum in der Bärenmatte kam nun die Bestätigung: Suhr wird das Budget 2020 voraussichtlich nicht einhalten können. Eine Erhöhung des Steuerfusses scheint unumgänglich.

«Im Moment sieht es danach aus, als ob wir an der Gemeindeversammlung im November einen Antrag auf eine Steuerfusserhöhung stellen werden», sagte Gemeindepräsident Marco Genoni am Infoforum. Um wie viel der Steuerfuss von heute 108 Prozent angehoben werden müsse, wisse der Gemeinderat noch nicht.

Vor allem wegen einem Einbruch bei den Aktiensteuern werden die Selbstfinanzierungsziele in Suhr dieses Jahr nicht erreicht. 2021 ist zudem mit weniger Steuereinnahmen von natürlichen Personen zu rechnen. Dies entsprechend allgemeinen wirtschaftlichen Prognosen wegen der Coronakrise.

Das Budget 2021 wird frühestens Mitte September vom Gemeinderat Suhr verabschiedet. Geprüft wird in den nächsten Monaten auch eine Sparrunde und eine mögliche Erhöhung der Gebühren.

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