Für einmal mit renommierten Künstlern auf der Bühne vor viel Publikum zu stehen, das ist ein Traum vieler junger Instrumentalisten. Im Rahmen des diesjährigen Jazzaar Festivals ging genau dieser Traum für dreissig 16- bis 26-jährige Jugendliche in Erfüllung.

Während einer Woche dürfen sie den Profis auf die Finger schauen, ihre Saitenwechsel beobachten, das Handling mit der Trompete oder das Selbstbewusstsein der erfahrenen Musiker imitieren. Der Auftakt zur 23. Ausgabe des Festivals machte am Mittwochabend die Jam Session im Restaurant Einstein.

Jam-Session im Einstein in Aarau.

Jam-Session im Einstein in Aarau.

Das Stück war nie zuende

Jazzmusiker aus Singapur, den USA, Grossbritannien oder Russland unterhielten die Gäste zu Beginn mit trötenden Saxofonklängen und schnellen Schlagzeugeinlagen. Atem holten die Musiker während dem Solo ihrer Kollegen. Mit einem Nicken wurde das Spielrecht jeweils wortlos an den nächsten Musiker weitergereicht. Ein stetiges Fundament bildeten das Piano und der Kontrabass, sodass die Musik nie im vollbesetzten Restaurant nie vollends verklang.

Vernetzung der Szenen

Doch nicht nur die Profis kreierten einen stimmungsvollen Abend. Nach und nach wurden sie von den jungen Schweizer Musikern abgelöst, die ihrerseits eine Kurzimprovisation auf der Trompete oder der Gitarre einlegen konnten.

«Das Ziel dieses Festivals ist es, die Schweizer Jugendlichen mit der internationalen Musikszene bekannt zu machen», sagt Fritz Renold. Heute und morgen Abend finden im Aarauer KuK die zwei Konzerte des Festivals statt. Vorverkaufstickets gibts unter www.starticket.ch.