Aarau

Je höher, desto schneller wuchs das «GastroSocial»-Hochhaus

Ein neues Stadt-Wahrzeichen feierte am Mittwoch das Richtfest des Rohbaus: das «GastroSocial»-Hochhaus. Trotz der 13. Stockwerke blieb der Bau immer im Zeitplan.

Einiges kann schiefgehen bei einem Gebäude mit 13 Stockwerken, so denkt man – selbst wenn man nicht abergläubisch ist. Doch der Direktor von «GastroSocial», Andreas Markwalder, meldete am Mittwoch: «Alles zeitgerecht, stets im Terminplan.»

Ist das Hochhaus am Gais-Kreisel in Aarau beim Eingang zum neuen Quartier Torfeld Süd tatsächlich eines der raren Bauprojekte ohne Verzögerung? Architekt Thomas Schneider von Schneider & Schneider bestätigte dies und erklärte: «Als das Grundgeschoss fertig war und in die Höhe gebaut wurde, ging es plötzlich rassig, denn der Baumeister bekam Routine und baute die Normgeschosse sehr schnell.»

Gigantisches Bauvolumen

Verbaut wurden 1600 Tonnen Stahl, 25'000 Tonnen Beton und 430 Tonnen grüner Naturstein für die Fassade. 600 Fenster wurden eingepasst –  das letzte just gestern vor dem Richtfest des Rohbaus. «Ich ziehe den Hut, unter welchen Bedingungen im Winter gearbeitet werden musste», sagte Markwalder. Und eine solch ordentliche Baustelle habe er noch nie gesehen – dieses Lob galt der Zubler AG als Baumeister.

Das Video: Die Sprengung des Sprecherhofs

Vor gut zwei Jahren wurde der Sprecherhof gesprengt – jetzt steht an seiner Stelle das Gastro-Social-Hochhaus.

Alle bisherigen Arbeiter waren zum Nachtessen im ersten Stock des Rohbaus eingeladen. Rund achtzig arbeiteten am Hochhaus, nun, da es um den Innenausbau geht, werden es bald rund 200 Arbeiter sein, sagt Hans Ingold, der für die «GastroSocial» die Bauherren-Vertretung macht.

Er lobte die Zusammenarbeit der Handwerker auf der Baustelle: «Es klappte fantastisch, man hörte kaum ein lautes Wort.» Das wünsche er sich auch für die zweite Bauetappe, im Dezember soll der Bau übergeben werden, im Frühling 2016 das Einweihungsfest stattfinden.

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