Aarebrücke

Jetzt wird betoniert: «Das ist quasi der erste Stein, den wir legen»

Mit einem senkrechten Rohr (Bildmitte) wird der Unterwasserbeton für die neue Dichtplatte eingebracht.

Mit einem senkrechten Rohr (Bildmitte) wird der Unterwasserbeton für die neue Dichtplatte eingebracht.

«Das ist quasi der erste Stein, den wir legen, um die neuen Pfeiler der Aarebrücke bauen zu können.» – Das sagt Roberto Scappaticci, Projektleiter auf der Aarauer «Kettenbrücke»- respektive «Pont Neuf»-Baustelle. «Stein» ist hier im übertragenen Sinne gemeint, denn konkret ist es Unterwasserbeton, der am Mittwoch erstmals in den Aaregrund eingebracht wurde.

In die «Wanne» aus Larsen mitten im Fluss wurden in den letzten Wochen zahlreiche Tonnen Bewehrungs-Körbe eingebaut, nun kommt ein 70 Zentimeter dicker Betondeckel dazu. Rund 150 Kubikmeter Beton aus dem Aarekies-Werk bei Buchs braucht es für diese Dichtplatte.

Pont Neuf

Bei der «Pont Neuf»-Baustelle wird der Unterwasserbeton erstmals in den Aaregrund eingebracht.

      

Wenn die Arbeiten beendet sind, wird das Wasser in der Wanne abgepumpt, behandelt – würde es direkt in die Aare geleitet, gäbe es aufgrund des durch die Betonarbeiten verursachten hohen pH-Werts ein Fischsterben – und wieder in den Kreislauf zurückgebracht. Sobald die Dichtplatte fertig ist, wird es in der «Wanne» praktisch kein Wasser mehr haben, und die Arbeiter können den Brückenpfeiler trockenen Fusses betonieren. (nro)

So soll die Brücke dereinst aussehen:

Die letzten Brocken der Kettenbrücke verschwinden

Juni 2020: Die letzten Brocken der alten Kettenbrücke verschwinden

 

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