Die ersten Asylsuchenden sind am Mittwoch in die unterirdische Anlage beim Kantonsspital Aarau eingezogen. In der Geschützten Operationsstelle (GOPS) können bis zu 350 Asylsuchende einquartiert werden.

Asylunterkunft im Kantonsspital Aarau

Asylunterkunft: Der Kanton will - nach Baden, Laufenburg und Muri - auch Flüchtlinge im Notspital Aarau einquartieren. (Tele-M1-Beitrag vom 27.10.2015)

Drei weitere GOPS in Baden, Laufenburg und Muri werden bereits als Unterkünfte genutzt. Der Kanton begründet die Inbetriebnahme der Anlage beim Kantonsspital Aarau mit der angespannten Lage bei der Unterbringung von Asylsuchenden.

Im Keller: So sieht es in dem unterirdischen Not-Spital in Muri aus.

Im Keller: So sieht es in dem unterirdischen Not-Spital in Muri aus.

Alle vier GOPS sollen maximal belegt werden. Damit werden in Aarau 350 Personen, in Baden 200, in Laufenburg 90 und in Muri maximal 180 Personen in den unterirdischen Bunkeranlagen leben.

Auf diese Weise will das Departement von Regierungsrätin Susanne Hochuli (Grüne) verhindern, dass Asylsuchende in Turnhallen, Mehrzweckhallen oder Gemeindesälen untergebracht werden müssen.

Geschützte Operationsstellen platzen aus allen Nähten: Mehr als 800 Asylbewerber leben momentan in dem Spitälern Muri, Aarau, Baden und Laufenburg.

Geschützte Operationsstellen platzen aus allen Nähten: Mehr als 800 Asylbewerber leben momentan in dem Spitälern Muri, Aarau, Baden und Laufenburg.