Küttigen
Verkehrsknoten beim «Rombacherhof» wird frühestens 2023 umgebaut

Der Baustart hängt wesentlich davon ab, ob es beim Landerwerbsverfahren Enteignungen braucht.

Nadja Rohner
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Knoten Bibersteinerstrasse-Neue Stockstrasse-Küttigerstrasse in Rombach

Knoten Bibersteinerstrasse-Neue Stockstrasse-Küttigerstrasse in Rombach



Nadja Rohner / AAR

Der Knoten Rombacherhof-Bibersteinerstasse-Neue Stockstrasse wird frühestens 2023 umgebaut. Das teilt das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt auf Anfrage der AZ mit. Den Verpflichtungskredit hatten die Küttiger im Sommer 2017 genehmigt, das Baugesuch war 2018 aufgelegen. Es gab Einsprachen, deren Bearbeitung viel Zeit in Anspruch nahm. Der Regierungsrat hat im Herbst 2020 über das Bauprojekt sowie die Einsprachen entschieden. Einige konnten gutgeheissen werden, andere wurden abgelehnt. Das Bauprojekt ist rechtskräftig.

Momentan ist das Ausführungsprojekt in Arbeit. Laut Projektleiter Daniel Mathys vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt gab es aufgrund vom Regierungsrat gutgeheissener Einsprachen eine Änderung an der Nordseite: Zwischen Rombacherhof und den ersten Liegenschaften an der Neuen Stockstrasse werden nicht zwei Stützmauern, sondern eine durchgehende Mauer erstellt. Das hat Einfluss auf die Umgebungsgestaltung, die Zufahrten und die Treppen.

Vor einigen Tagen wurde der Projektperimeter neu vermessen. «Das ursprüngliche Projekt basierte noch auf der analogen Grundbuchvermessung. Um das Projekt digital zu bearbeiten, wurden detaillierte Geländeaufnahmen durchgeführt. Damit wird die Genauigkeit verbessert und die Grundlagen für die spätere Bauvermessung geschaffen.»

Für 2022 ist der Landerwerb mit der Festlegung der Sachleistungen an die Grundeigentümer vorgesehen. Wenn das ohne Enteignungen möglich ist, sei ein Baustart 2023 realistisch, so der Kanton.

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