Aarau

Leute, die ohne Arbeit sind, verdienen guten Service

Einweihung mit guten Gesprächen und Apéro: (v.l.) Gewerkschafter Kurt Emmenegger, Stellenleiterin Renate Meyer, AWA-Leiter Thomas Buchmann und Marcel Bloch, Leiter der Unia-Arbeitslosenkasse Aargau.

Einweihung mit guten Gesprächen und Apéro: (v.l.) Gewerkschafter Kurt Emmenegger, Stellenleiterin Renate Meyer, AWA-Leiter Thomas Buchmann und Marcel Bloch, Leiter der Unia-Arbeitslosenkasse Aargau.

Die Unia-Arbeitslosenkasse hat ihre Aarauer Zahlstelle in die Obere Vorstadt gezügelt. In den neuen Büroräumlichkeiten ist ein freundlicher Kundenkontakt möglich.

Die Bedingungen an der Buchserstrasse waren längst nicht mehr optimal. An der Oberen Vorstadt 27, wo die Unia Arbeitslosenkasse nun neue Räumlichkeiten gefunden hat, können die Klienten in einem freundlichen hellen Ambiente betreut werden. «Wir stehen im Dienste der Gesellschaft. In der für die meisten Stellensuchenden unangenehmen Situation muss es unser Ziel sein, einen möglichst guten Service zu bieten», sagte Thomas Buchmann, der den Unia-Mitarbeitenden an ihrem neuen Arbeitsplatz im Namen der Kantonsregierung Glück wünschte. Buchmann leitet das Amt für Wirtschaft und Arbeit AWA im Departement Volkswirtschaft und Inneres beim Kanton.

Die neuen Räumlichkeiten, in denen fünf Mitarbeitende beschäftigt sind, dienen nicht der gewerkschaftlichen Arbeit der branchenübergreifenden Unia. Nach der verfassungsmässigen Einführung der obligatorischen Arbeitslosenversicherung Ende der 70er-Jahre behielten die Gewerkschaften ihre Aufgabe als Arbeitslosenkasse. Die der Unia ist denn auch die grösste Arbeitslosenkasse der Schweiz und betreibt im Aargau vier Zahlstellen, nebst der in Aarau je eine in Brugg, Baden und Wohlen.

Leiterin der Zahlstelle ist Renate Meyer. Sie und Marcel Bloch, der Leiter der Unia-Arbeitslosenkasse Region Aargau, sind zufrieden: «Jetzt können wir die Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, in einem freundlichen Ambiente empfangen.» Zu den Gästen der kleinen Eröffnungsfeier am Freitag gehörte auch Grossrat Kurt Emmenegger, Präsident der Aargauischen Gewerkschaftsbundes. Er rechnet damit, dass die Arbeitslosigkeit in nächster Zeit zunimmt.

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