Gränichen
Littering-Täter dank DNA-Spuren erfasst

Beim Gränicher Waldhaus wurde Ende 2020 Littering und Sachbeschädigung von über 1000 Franken begangen. Die Gemeinde erstattete Anzeige – nun konnte die Kantonspolizei einen Täter dank DNA-Spuren überführen.

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Beim Gränicher Waldhaus wurde Ende 2020 Littering und Sachbeschädigung begangen. (Symbolbild)

Beim Gränicher Waldhaus wurde Ende 2020 Littering und Sachbeschädigung begangen. (Symbolbild)

Getty

Dass beim Liegenlassen von Abfall gleich eine umfassende Ermittlung samt Sicherstellung von DNA-Spuren unternommen wird, dürfte eher selten sein. Da aber Ende 2020 im Gränicher Waldhaus Susten nebst Littering auch Sachbeschädigung im Rahmen von über 1000 Franken begangen wurde, erstattete die Gemeinde Anzeige. Die Lichtanlage ging kaputt und die Holzverkleidung der Hütte wurde zerkratzt.

Die Kantonspolizei konnte dank DNA-Spuren immerhin einen Täter überführen – aber nur bezüglich Littering. Den Rest konnte man ihm nicht nachweisen. Die in der Region wohnhafte Person erhielt eine Busse von 300 Franken. Die Regionalpolizei Suret kontrolliert laut Chef Thomas Zbinden «nach Möglichkeit tagtäglich sämtliche Waldhäuser und Brötlistellen», an Wochenenden und bei schönem Wetter noch intensiver. «Sachbeschädigungen und vor allem Littering ist ein sehr grosses Problem und wir kämpfen seit Jahren dagegen an.» (dvi)