Gränichen

Löcher sind weg: Die Strasse zum Rütihof ist wieder befahrbar

Nach rund drei Monaten sind die Sanierungsarbeiten an der Rütihofstrasse abgeschlossen. Seit Juni dieses Jahres wurde die Strasse saniert, teilweise mit äusserst aufwendigen Methoden.

300 Lastwagen bepackt mit Material, 450 Tonnen Zement und 2450 Tonnen Deckbelag waren nötig, um die kurvige Strasse hinauf zum beliebten Ausflugsziel Rütihof zu sanieren. Seit heute ist die Strasse für den Verkehr wieder freigegeben.

Logistisch schwierige Situationen

Für die Bauarbeiter geht eine arbeitsintensive Zeit zu Ende. Seit Juni 2013 arbeiteten sie pausenlos an der Sanierung der 2,3 Kilometer langen Strasse. Zwischenfälle gab es keine. Obwohl es zu logistisch schwierigen Situationen gekommen sei, wenn 30 Lastwagen auf einmal ihr Material entladen wollten, sagt Polier Stefan Wendel von der Baufirma Notter, die das Projekt realisierte. Dazu kam, dass die Arbeiter im Wald keinen Handyempfang gehabt hätten. So musste über Funk kommuniziert werden.

Brunnen musste versetzt werden

Der bekannte Brunnen aus dem Jahr 1921, der am Ende sehr nahe an der Rütihofstrasse war, musste verschoben werden. Die Gränicher Naturfreunde, denen der Brunnen gehört, haben dies gerade selber in die Hand genommen und den Brunnen versetzt. Der Brunnen hat nun in der Nähe einer Kurve genügend Platz und ein Bänkli lädt dort zum Verweilen oder Verschnaufen ein.

Sanierung war längst fällig

Glücklich zeigte sich heute Morgen bei der offiziellen Eröffnung auch der Gränicher Gemeindeamman Rolf Arber. Denn es hat lange gedauert, bis die Gemeinde das Projekt bewilligte. Zweimal war die Rütihofstrasse Traktandum an einer Gemeindeversammlung. Aber erst an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2012 wurde der Kredit von 1,7 Millionen Franken bewilligt.

«Das ist damals längst fällig gewesen», sagt Arber. Die Strasse wurde zuvor über Jahre immer wieder provisorisch ausgebessert. «Ich danke allen Anwohnern, welche die Unannehmlichkeiten während der Bauphase geduldig ertragen haben. Und hoffe, dass es keine Unfälle gibt und die Gemeinde wenig Geld für Sanierungsarbeiten ausgeben muss.»

Sanierungsarbeiten dürften für die nächste Zeit keine anstehen. Der obere Belag sollte rund 30 Jahre halten. Die 40 Zentimeter dicke Zementschicht darunter, welche die Strasse befestigt, gar 50 Jahre. (jam)

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