Suhr

Migros «Suhre Park»: «Wir haben 30 Prozent mehr Umsatz als vor Corona»

Die Migros in Suhr. (Archiv)

Die Migros in Suhr. (Archiv)

Die Migros «Suhre Park» profitiert von ihrer überschaubaren Grösse. Auch weil Kunden grössere Einkaufscenter meiden.

Es sind jetzt dann drei Jahre vergangen, seit Ende November 2017 der «Suhre Park» eröffnet worden ist. Ein über 100 Millionen Franken teuerer Komplex mit Einkaufsläden, 96 Mietwohnungen und 260 Parkplätzen. Im Bereich Detailhandel ist die Migros die Ankermieterin. Wie alle Läden hatte sie unter der langen Strassenbauerei und dem damit verbundenen Verkehrschaos in Suhr zu leiden. Einige Geschäfte sind sogar ausgezogen, zuletzt das «Local», eine Kombination von Bäckerei und Restaurant.

Migros-Filialleiter Sandro Schalch ist mit der Umsatzentwicklung zufrieden. Er hat seine berufliche Laufbahn mit einer Lehre bei der Migros Bremgarten begonnen. Auf den Januar 2019 wechselte er in den 1000 Quadratmeter grossen Supermarkt im «Suhre Park». Er löste dort Stefanie Franchino ab, die den Laden im November 2017 eröffnet hatte und dann nach Schönenwerd wechselte.

Sandro Schalch ist Chef von 11 Angestellten. «An meiner Filiale gefällt mir, dass wir auf einer überschaubaren Ladenfläche mit viel Frische und gutem Kundenservice punkten können», erklärte Sandro Schalch dem «Landanzeiger».

In der Corona-Zeit scheint die «überschaubare Grösse» ein Vorteil zu sein. Sandro Schalch berichtet davon, dass früher die Kunden vor allem aus Suhr und der nahen Umgebung gekommen seien. Jetzt kämen sie auch aus der weiteren Region. Wegen Corona seien auch Leute in den «Suhre Park» gekommen, die grosse Center wie das «Wynenfeld Buchs» gemieden hätten. Der Supermarkt mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern spürte also Aufwind. «Wir haben zurzeit 30 Prozent mehr Umsatz als vor Corona», verriet Filialleiter Sandro Schalch dem «Landanzeiger». Dies, ohne genaue Zahlen zu nennen. (uhg)

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