Zukunftsraum Aarau

Nach gestrichenem Votum der GLP: SP Suhr verlangt Erweiterung des Abstimmungsbüchleins

Das Abstimmungsbüchlein und sein Inhalt sorgen in der Gemeinde Suhr derzeit für Knatsch.

Das Abstimmungsbüchlein und sein Inhalt sorgen in der Gemeinde Suhr derzeit für Knatsch.

Die SP Suhr widerspricht der Darstellung des Gemeinderats. Dieser hatte sich zuvor dazu entschieden, dass Votum der GLP nicht in das Abstimmungsbüchlein zum Zukunftsraum Aarau aufzunehmen. Das Abstimmungsbüchlein müsse nun erweitert werden, verlangt die SP.

Suhr entscheidet an der Urne über den Fusionsvertrag zum Zukunftsraum Aarau. Für das Abstimmungsbüchlein hatte der Gemeinderat zuerst alle Parteien dazu eingeladen, ihre Voten bis zum 19. Juni einzureichen. Die Grünliberalen Bezirk Aarau, die in Suhr aktiv sind aber keine offizielle Ortspartei führen, schickten einen Beitrag ein, in dem sie sich für die Fusion starkmachen.

An einer Sitzung mit den Ortsparteipräsidenten entschied der Gemeinderat dann aber, dass im Büchlein nur «etablierte und langjährige Ortsparteien» zu Wort kommen sollen. Dies schrieb Vizegemeindepräsidentin Carmen Suter-Frey in einem Brief an die Grünliberalen.

Die SP Suhr will, dass alle Gruppen zu Wort kommen

Laut Carlo Lienhard, Präsident der SP Suhr, habe diese Sitzung am 16. Juni stattgefunden – also drei Tage vor der Einreichfrist. Zudem stellt er klar, dass die Parteipräsidenten den Gemeinderat «mehrmals dazu aufgefordert» hatten, «das Feld der Parteien und Gruppierungen zu erweitern», darunter auch um das im Frühjahr gegründete Komitee Pro Zukunftsraum. Der Gemeinderat lehnte dies ab, damit das Verhältnis von Pro- und Kontra-Aussagen ausgewogen bleibt.

Die SP Suhr will, dass alle Gruppen zu Wort kommen: «Dies würde die Meinungsbildung klar verbessern. Eine Erweiterung würden wir begrüssen.»

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