Nun sollen Passanten ihre PET-Fläschli, ihre Alu-Getränkedosen und die Plastikverpackung vom Sandwich nicht mehr in den gleichen Behälter werfen, sondern in den dafür vorgesehenen.

«Es funktioniert erstaunlich gut», sagt Regina Wenk, Leiterin des städtischen Werkhofs. «Wir leeren die Behälter und prüfen die Inhalte im Werkhof. Das meiste wird korrekt getrennt, sodass wir die Abfälle umweltgerecht nach Material entsorgen können.»

Im letzten Jahr hat die Stadt bereits die Abfalltrennung im öffentlichen Raum mittels provisorischer Behälter getestet. «Wegen der guten Erfahrungen sind ab diesem Jahr eigens von uns entwickelte, fixe Sammelstationen im Einsatz.» Insgesamt sieben dieser Kästen stehen auf Stadtgebiet, zum Beispiel am Philosophenweg, beim Kasinopark oder im Schlossgarten.

«Anfangs haben die Leute nicht ganz verstanden, was sie hier entsorgen dürfen und was nicht», erzählt Wenk. «Manche haben gleich den Glas-Abfall von zu Hause mitgenommen, was natürlich nicht so gedacht ist. Doch mittlerweile hat sich das eingependelt.»(NRO)