Vor bald zweieinhalb Jahren hat die Gemeindeversammlung von Densbüren einen Kredit von 728 000 Franken für die Sanierung der Staffeleggstrasse bewilligt. Dabei handelt es sich nur um den Anteil, den eine Gemeinde dekretsgemäss an die Kantonsstrassensanierung innerorts bezahlen muss: Das ganze Projekt, dessen Perimeter von der Abzweigung Asp bis an den nördlichen Dorfausgang reicht, kostet rund 4,9 Mio. Franken.

Die Sanierung umfasst unter anderem eine Erneuerung des Belags und eine Optimierung der Verkehrsknoten sowie der Bushaltestellen sowie Verbesserungen für den Langsamverkehr.
Im Spätsommer 2017 lag das Projekt öffentlich auf. Ein Jahr später wurde dann eine Projektänderung publiziert: Im Bereich des grossen Parkplatzes beim «Riders» ist statt einer Ein- und einer Ausfahrt an je einem Ende neu eine kombinierte Ein- und Ausfahrt in der Mitte geplant. Gegen die Änderung gab es keine Einsprachen, aber eine bei der der ersten Auflage eingegangene Einwendung verzögerte das Projekt. Dieses hätte nach ursprünglichem Plan bereits ab 2018 umgesetzt werden sollen.

Auf Anfrage der AZ bestätigt das Departement Bau, Verkehr und Umwelt nun, dass die Einwendung erledigt werden konnte und der Einwender es auch nicht an die nächste Instanz weitergezogen hat. Der Regierungsrat hat das Gesamtprojekt der Belagssanierung gutgeheissen und definitiv genehmigen.

Laut Fabian Gasser, Projektleiter im Departement Bau, Verkehr und Umwelt, ist ein Baustart im Jahr 2020 nun realistisch. «Wir arbeiten darauf hin, dass wir nächstes Jahr bauen können», sagt er. Das hänge aber insbesondere auch vom nun startenden Prozess des Landerwerbsverfahrens ab. Dass es in diesem Stadium nochmals juristische Verfahren geben kann, ist aus anderen Projekten bekannt. Parallel zum Landerwerbsverfahren wird das Ausführungsprojekt erarbeitet und die Submission der Baumeisterarbeiten vorbereitet.
Der Kanton rechnet mit einer Bauzeit von anderthalb bis zwei Jahren. Wobei die Staffeleggstrasse als wichtige Verbindungsstrasse nicht voll gesperrt werden kann. Wahrscheinlich werde man den Verkehr mit einer Lichtsignalanlage regeln, so der Projektleiter. (nro)