Obduktion
Tötungsdelikt Buchs: Jetzt sind die Todesursachen bekannt

Der Familienvater von Buchs hat sich und seine Kinder wohl medikamentös vergiftet. Ein Todesopfer wurde mutmasslich erstickt. Dies ergaben die angeordneten Obduktionen, wie die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft mitteilt.

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Zeichen der Trauer vor dem Haus in Buchs. Quelle Britta Gut
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Engel und Kerzen. Quelle: Britta Gut
Menschen drücken ihre Anteilnahme aus. Quelle Britta Gut
Am Montagmorgen wurden in Buchs in einem Einfamilienhaus 4 tote Personen aufgefunden.
Gemäss den ersten Erkenntnissen handelt es sich dabei um einen Vater und seine drei Kinder.
Die Polizei ist vor Ort und ermittelt.
Die Polizei bei der Bestandesaufnahme.
Die Polizei bei der Bestandesaufnahme.
Veilchenweg - die Idylle ist durch den tragischen Vorfall unterbrochen. Es folgen weitere Bilder...

Zeichen der Trauer vor dem Haus in Buchs. Quelle Britta Gut

AZ

Gestützt auf die bisherigen Ermittlungen gehen Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft Aargau davon aus, dass der Familienvater zuerst seine drei Kinder im Alter von 3, 11 und 13 Jahren getötet hatte und sich danach das Leben nahm.

Die angeordneten Obduktionen hätten gezeigt, dass drei der vier Toten mutmasslich an einer medikamentösen Vergiftung gestorben sind, heisst es in einer Mitteilung der Oberstaatsanwaltschaft. Ein Todesopfer wurde mutmasslich erstickt.

Welche Substanz verwendet wurde, ist noch unklar: Die toxikologischen Befunde stehen noch aus.

Die vier Todesopfer wurden am Montag im Familienhaus in Buchs aufgefunden. Die Untersuchungsbehörden gehen davon aus, dass der Vater nicht im Affekt gehandelt habe. Es habe aber weder im engen noch im weiteren Umfeld des 37-jährigen Mannes einen Anlass oder Hinweise gegeben, die auf die Tat hätten schliessen lassen können, heisst es weiter. Motiv und Tathergang sind nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die getöteten Kinder waren drei, elf und 13 Jahre alt. Auch der Hund der Familie wurde getötet.

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