Aarau

Über 9 Millionen Passagiere: Busbetrieb Aarau AG verzeichnet Fahrgastrekord

Sieht schnittig aus, eignet sich für Aarau aber nur bedingt: der von Biel gemietete Elektrobus.

Sieht schnittig aus, eignet sich für Aarau aber nur bedingt: der von Biel gemietete Elektrobus.

Die Busbetrieb Aarau AG ist im Alleingang gut unterwegs, teilte der Verwaltungsratspräsident. Die gemieteten Elektrobusse aus Biel sind für die Verhältnisse in Aarau nur bedingt geeignet.

2019 war bei der Busbetrieb Aarau AG (BBA) ein Rekord-Jahr: 5,8 Prozent mehr Fahrgäste als 2018, mit 9,16 Millionen transportierten Personen so viele wie noch nie. Das verkündete Verwaltungsratspräsident Peter Forster an einem Round Table mit Vertretern aus Politik und Behörden. Das bestätige, dass der Entscheid, sich per 1.1.19 von der WSB loszulösen (früher als AAR bus+bahn aufgetreten), absolut richtig gewesen war. Auch finanziell, so liess Forster durchblicken, fahre man jetzt um einen sechsstelligen Betrag günstiger.

Bis 2022 muss die BBA 15 Busse ersetzen. Die Ausschreibung soll noch dieses Jahr erfolgen. Unklar ist, ob die Flotte durch (Teil-)Elektrofahrzeuge ergänzt wird. Verschiedene Modelle sollen getestet werden. Derzeit im Einsatz ist ein von den Verkehrsbetrieben Biel gemieteter knallroter Elektrobus. Er ist leider nicht besonders ausdauernd: knapp zwei Runden auf der Linie 2 schafft er – 45 bis 50 Kilometer –, dann muss er für eine halbe Stunde an die Ladestation. Wenn er heizen muss, frisst das so viel Batterie, dass nur eine Runde möglich ist. Das liege unter anderem daran, dass er gemietet und deshalb nicht optimal auf Aarauer Verhältnisse angepasst ist, hiess es am Round Table. Der Elektrobus würde um die 1 Mio. Franken kosten (ohne Ladestation). Zum Vergleich: Die neusten Busse in der BBA-Flotte (Solaris) kosteten 450'000 Franken. (nro)

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