Staatsanwaltschaft

Verfahren eröffnet: Ursache für Aarauer Altstadt-Inferno klar

Für die Staatsanwaltschaft scheint klar: Raucherwaren haben den Grossbrand in der historischen Altstadt von Aarau verursacht. Nun wurde ein Verfahren eröffnet.

Der Brand in der Rathausgasse am 3. September 2019 ist laut Fiona Strebel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, «mutmasslich auf einen nicht sachgerechten Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen».

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau habe deshalb ein Verfahren wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst eröffnet. «Die Täterschaft konnte jedoch bislang nicht ermittelt werden», so Strebel. Die Ermittlungen seien nach wie vor am Laufen.

Die Brandbilder vom September 2019:

Der Brand war kurz nach 17 Uhr ausgebrochen. Am Nachmittag noch hatten Nachbarn Arbeiter gesehen, die auf dem Dach beschäftigt waren. Die beiden vom Brand hauptsächlich betroffenen Häuser, Rathausgasse 6 und 8, wurden gerade umgebaut.

«In den Verträgen mit den Handwerksbetrieben war ein Rauchverbot mit drin», sagte Alexandra Grundmann, Mitglied der Geschäftsleitung der Grundmann Immobilien AG, in einem Interview im Oktober 2019. (nro)

Aus der Vogelperspektive: das Ausmass des Brandes in der Aarauer Altstadt am Tag danach. (4. September 2019)

Aus der Vogelperspektive: das Ausmass des Brandes in der Aarauer Altstadt am Tag danach. (4. September 2019)

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