Aarau

Zwei neue Vorstandsmitglieder für Walthersburg-Seniorenzentrum

Vorstand (v.l.): Sabine Zinniker, Silvia Hausner, Max Rickenbacher (Präsident), Martin Haefeli (neu), Eric Weil (neu).zvg

Vorstand (v.l.): Sabine Zinniker, Silvia Hausner, Max Rickenbacher (Präsident), Martin Haefeli (neu), Eric Weil (neu).zvg

An der Generalversammlung der Betriebsgenossenschaft des Seniorenzentrums «Auf Walthersburg» wurden zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt.

Das Geschäftsjahr 2018 sei «durch Leitungswechsel und strukturelle Änderungen geprägt» gewesen, schreibt Präsident Max Rickenbacher in einer Mitteilung. Die Erfolgsrechnung schliesse «mit einem Plus von etwas über 1000 Franken». Von 2015–2017 hatte das Seniorenzentrum rote Zahlen im mittleren fünfstelligen Bereich geschrieben.

Nach dem Rücktritt von Kurt Graf, der seit der Gründung der Betriebsgenossenschaft 1990 im fünfköpfigen Vorstand mitwirkte, wählte die Generalversammlung Eric Weil (Aarau) neu in den Vorstand. Als Ersatz für den zurückgetretenen Alfred Graf (Berikon) konnte Martin Haefeli (Aarau) gewonnen werden. Die Amtszeit der übrigen Vorstandsmitglieder (Silvia Hausner, Max Rickenbacher und Sabine Zinniker) läuft bis ins Jahr 2020.

Das Seniorenzentrum «Auf Walthersburg» stellt eine weiterhin positiv verlaufende Entwicklung in Aussicht. «Die strukturellen Änderungen greifen und wirken sich wirtschaftlich günstig aus», schreibt Präsident Rickenbacher. «Das Angebot des Wohnens mit Unterstützung insbesondere im familiären Rahmen ist nach wie vor gefragt.»

Der Einwohnerrat der Stadt Aarau hat im März beschlossen, wie vom Stadtrat vorgeschlagen, die Liegenschaft «Auf Walthersburg» (Seniorenzentrum plus normale Mietwohnungen) für 33,6 Mio. Franken zu kaufen. Der Kauf konnte noch nicht abgewickelt werden, weil beim Kanton eine Stimmrechtsbeschwerde hängig ist. Eigentlich hätte die Liegenschaft per 1. Juni von der Swiss Re an die Stadt übergehen sollen.

Bei der Beschwerde geht es einerseits um die Frage, ob nicht doch eine Volksabstimmung nötig ist (der Stadtrat argumentiert, weil es sich um eine Investition aus dem Finanzvermögen und nicht aus dem Verwaltungsvermögen handle, sei eine Volksabstimmung nicht nötig). Andererseits führen die Beschwerdeführer auch an, dass Einwohnerrat Matthias Zinniker (FDP), dessen Mutter im Vorstand der Betriebsgenossenschaft sitzt, ihrer Ansicht nach hätte in den Ausstand treten müssen – was wegen des knappen Resultats von 25 Ja zu 24 Nein den Ausschlag in die andere Richtung gegeben hätte. (NRO)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1