Abstimmungssonntag
Covid-Gesetz, Pflege- und Justizinitiative: So haben die Aargauer Gemeinden abgestimmt

Die Befürworter des Covid-Gesetzes konnten gegenüber dem Juni deutlich zulegen. Auch bei der Pflege- und der Justizinitiative zeigt sich ein klares Bild.

Dominic Kobelt
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Insgesamt konnte das Ja-Lager gegenüber der ersten Covid-Abstimmung vom Juni deutlich zulegen. Im gesamten Kanton sagten 62,6 Prozent ja (im Juni waren es 58 Prozent), auch alle Bezirke nahmen die Vorlage an. Nur gerade in drei Gemeinden nahm der Ja-Anteil geringfügig ab, nämlich in Wiliberg, Turgi und Kaiserstuhl. In Rietheim stieg der Anteil gar um 20 Prozent, von 47,5 auf 67,5 Prozent.

Am grössten war die Ablehnung noch in Schmiedrued, Uezwil und Gontenschwil, hier lag der Nein-Anteil zwischen 56 und 61 Prozent. Schweizweit hat einzig die Walliser Gemeinde Zwischbergen (85,7%) eine höhere Zustimmung zum Covid-Gesetz als Ennetbaden (82%). Mellikon hat es mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 78,6% noch auf Platz 6 geschafft.

Keine Chance für die Justizinitiative

Auch bei der Pflegeinitiative kam es zu keinen Überraschungen. Nur acht Gemeinden lehnten die Vorlage ab, am deutlichsten war es in Kallern (58,2 Prozent nein).

Die Justizinitiativen wurde in allen Gemeinden abgelehnt, am knappsten in Rümikon (51,3 Prozent nein), am deutlichsten in Fisibach (77,3 Prozent nein). Die Stimmbeteiligung lag bei knapp 66 Prozent.

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