Wettingen

10 Corona-Fälle an Kantonsschule: Genesene Jugendliche dürfen Unterricht wieder besuchen

An der Kantonsschule Wettingen wurde die Maskenpflicht wegen neun Corona-Fälle aufs ganze Areal ausgeweitet.

An der Kantonsschule Wettingen wurde die Maskenpflicht wegen neun Corona-Fälle aufs ganze Areal ausgeweitet.

Die Corona-Situation an der Kantonsschule Wettingen hat sich wieder beruhigt: Bei den infizierten Jugendlichen kam es zu keiner schweren Erkrankung.

Zehn Jugendliche von sieben Klassen der Kantonsschule Wettingen hatten sich vor rund zwei Wochen mit dem Coronavirus infiziert. 49 Schülerinnen und Schüler sowie 40 weitere Kontaktpersonen mussten in Quarantäne. Seit Montag dürfen alle – mit Erlaubnis des Contact-Tracing-Centers – den Unterricht wieder besuchen. Niemand ist mehr in Quarantäne, wie Rektor Paul Zübli der AZ bestätigt.

Erst war von neun Infizierten die Rede. Nach der Medienberichterstattung kam ein zehnter Fall hinzu, sagt Zübli. Die über das ganze Schulareal verhängte Maskenpflicht sowie die weiteren Hygienemassnahmen haben sich offenbar ausbezahlt.

Zu weiteren Ansteckungen kam es offenbar nicht. "Soweit uns bekannt ist, gab es keine schweren Krankheitsverläufe bei den positiv getesteten Schülerinnen und Schülern oder ihren Familienmitgliedern", sagt der Rektor. 

Die Maskenpflicht gilt auf dem gesamten Schulareal bis zum 18. September. Dann entscheidet Kantonsärztin Yvonne Hummel, ob sie verlängert wird. Ab Montag, 21. September, führt die Kantonsschule eine Projektwoche durch. Danach folgen zwei Wochen Herbstferien. Rund 1100 Jugendliche werden in der Kantonsschule Wettingen unterrichtet. 

Situative Maskenpflicht in Schulräumen

Zübli ergänzt, dass die Lehrpersonen in den Schulräumen die Maskenpflicht situativ aufheben können, wenn die Sicherheitsabstände eingehalten werden können. Über Mittag bleibt die Cafeteria geschlossen. Dank dem zusätzlichen Platz können die Klassen hier oder in der Mensa gemeinsam zu Mittag essen und dabei die Abstände einhalten. 

Beim Chor gilt laut Zübli weiterhin eine Vorsichtsmassnahme: Die Schülerinnen und Schüler treffen sich zwar zum Unterricht, auf das gemeinsame Singen wird bis zum 18. September aber verzichtet. 

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