1. Am 24. September stimmen die Wettinger ab, ob das Sport- und Erholungszentrum Tägerhard künftig von einer Betreibergesellschaft geführt wird. Wie stimmen Sie ab?

Ich stimme Ja, da eine AG flexibler agieren kann. Die Entscheidungswege sind kürzer und beschleunigen Anpassungen an neue Herausforderungen.

2. Gartenstadt, Sportstadt, Generationenstadt: Wie lassen sich diese Leitbilder von Wettingen fördern?

Durch sorgsamen Umgang mit der Siedlungsstruktur, Unterstützung unserer Sportvereine und durch hohe Qualität bei Bildung und Wohnraum für alle Generationen.

3. Das Gewerbe hat in Wettingen kaum Entwicklungsmöglichkeiten. Was ist zu tun?

Entwicklungspotenzial in der Oberen Geisswies nutzen und aktive Bodenpolitik als öffentliche Aufgabe verstehen und betreiben.

4. Nur dank Landverkauf und Aufwertungsreserven war die Rechnung 2016 ganz knapp schwarz. Braucht es eine Steuererhöhung?

In vielen Bereichen ist die Verwaltung am Anschlag. Steuererhöhungen lassen sich nicht verhindern, wenn Gestaltungsspielraum erhalten bleiben soll.

5. Wie sieht das Wettingen von 2040 aus?

Lebens- und liebenswert, gute Altersstruktur, sichere Fuss- und Velowege, breites Bildungsangebot, Gartenstadt mit ökologischen Ausgleichsflächen.

6. Welches ist der Held oder die Heldin Ihrer Kindheit und warum?

Einen «Helden meiner Kindheit» gab es nicht, nur einen meiner Jugend. Das war Freddie Mercury von Queen, vor allem wegen seiner genialen Stimme.

7. Welche Comic-Figur könnte heute für Sie ein Vorbild sein und warum?

Lucky Luke. Schnell, effizient und immer auf der Seite des Guten.

8. Mit welchem Weltstar würden Sie gerne einen Tag verbringen und was würden Sie tun?

Daran hätte ich kein Interesse. Lieber treffe ich mich mit ganz normalen Menschen, Menschen wie Sie und ich.

9. Ihr bisher grösster Erfolg und Ihre grösste Niederlage?

Mein grösster Erfolg war, meine Frau zu heiraten, und meine grösste Niederlage mein zweimaliges Durchfallen in Latein.

10. Bei welcher Gelegenheit haben Sie zuletzt gelogen?

Ich sage nie bewusst und absichtlich die Unwahrheit. Ich verschweige höchstens etwas.