Baden
1000 Windlichter wiesen Walkern den Weg auf die Baldegg

Gut 300 Personen haben am 9. «Silvester-Walking» auf der Baldegg teilgenommen.1000 Lichter markierten am Dienstagabend die 5 Kilometer lange Laufstrecke.

Carolin Frei
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Silvesterlauf Baldegg
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Nach einem kurzen «Warm-up» nahmen die Teilnehmer den Weg unter die Füsse.
Silvesterlauf Baldegg
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Am Silvesterlauf in Baden nahmen 300 Personen teil
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Carolin Frei

1000 Lichter markierten am Dienstagabend die 5 Kilometer lange Laufstrecke. Der stockdichte Nebel konnte die Walking-Begeisterten nicht davon abhalten, die Strecke unter die Füsse zu nehmen. Nicht aber, ohne sich zuvor beim 10-minütigen «Warm-up» mit Yvonne Kaufmann fit zu machen.

Monika Peterhans aus Fislisbach: «Ich bin froh, über die Festtage etwas machen zu können. Ich bin bereits zum 7. Mal dabei und treffe immer interessante Menschen.» Max Schmid aus Baden betonte: «Die Stimmung ist einfach gewaltig.» Er war zum 4. Mal dabei.

Einen Hochzeitstag der besonderen Art feierten Christiane und Claude Joye aus Fislisbach. «Zum 1. Mal seit 32 Jahren fahren wir ein anderes Programm, verbringen den Abend walkenderweise», sagten die beiden.

Begeisterung bei Teilnehmern

Gestartet wurde in vier Blöcken. Von der ersten Gruppe hörte man nach wenigen Sekunden nur noch das Klappern ihrer Stöcke im Nebelgrau. Eine Stunde später traf der erste Teilnehmer im Ziel ein.

Für Marcel Hufschmid war es der erste «Silvester-Walk» auf der Baldegg. «Es war einfach traumhaft», sagte er und wischte sich die angelaufenen Brillengläser trocken. Seinem Eindruck schlossen sich alle Gefragten an. Nur eine Teilnehmerin bedauerte, dass kein Schnee läge und deshalb die Sicht etwas eingeschränkt gewesen sei. Trotzdem freute sie sich, das Ziel erreicht zu haben und das «Finisher»-Geschenk in Empfang nehmen zu dürfen.

Es gehe bei dem Event nicht um Leistung, sondern einzig um das Erlebnis, unterstrich Organisator Urs Grieder. Wie jedes Jahr waren er und sein Team von Marka Sport Baden für den Anlass verantwortlich. 14 Helfer haben die 1000 Windlichter in knapp zwei Stunden aufgestellt. «Alle 10 Meter wurden zwei Windlichter platziert. Und, wo nötig, mit einem Blechwinkel versehen, damit sie vor Windstössen geschützt sind», sagte Grieder.

Walkingstöcke und T'shirts verlost

Zudem waren zwei Biker auf der Strecke unterwegs, um allfällig ausgelöschten Lichtern wieder Leben einzuhauchen. Finnenkerzen, die nach jedem Kilometer aufgestellt waren, dienten als Orientierungshilfe.

Beim anschliessenden Pastaplausch im Restaurant Baldegg konnten sich alle wieder aufwärmen. Und 20 Teilnehmer durften – nach der Verlosung – unter anderem mit neuen Walkingstöcken oder T-Shirts nach Hause gehen.

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