15 Jahre lang war die Dauerausstellung im Historischen Museum Baden zu sehen - jetzt wird der «Melonenschnitz» schrittweise leergeräumt. Gestern Freitag verschoben Museumstechniker Hanspeter Dold und Gregor Hausmann die «Kupferne Waschfrau», ein Produkt der Badener Firma Merker aus dem 19. Jahrhundert.

Im Museum braucht es Platz für die Sonderausstellung «Frieden verhandeln», die ab dem 7. September den Frieden von Baden im Jahr 1714 thematisiert. In der Stadt logierten damals während der fünfmonatigen Verhandlungszeit über 60 Delegationen vom ganzen Kontinent, sie brachten Geld und Glanz nach Baden.

Das Museum verzeichnete letztes Jahr einen Besucherrückgang. «Wir hoffen, mit den kommenden Ausstellungen neue Gäste anzulocken», sagt Museumsleiterin Carol Nater Cartier.

Bevor die Sonderausstellung zum Frieden im Herbst startet, zeigt das Museum ab 25. April eine kleine Ausstellung zum Thema Stadtentwicklung, unter anderem mit Animationstisch und Modellen der Stadt. Weiterhin lohne es sich, auch die Dauerausstellung im Landvogteischloss zu besuchen, sagt Nater Cartier. (PKR)