Baden
1500 Teelichter hauchten der Schlossruine weihnachtliches Leben ein

Nach mehrmaligem Wetterpech hatten die Organisatoren des Lichterfestes dieses Jahr endlich wieder Glück: Gleich mehrere Hundert Personen verfolgten das Lichter-Spektakel des Vereins «Freunde der besinnlichen Lichter» am Weihnachtstag.

Angelo Zambelli
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Kinder sind vom Lichtermeer am meisten beeindruckt
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Die Besucher warten auf Einlass in die Schlossruine
Gamvai Friedrich (links) und Sandro Erni unterhalten mit Tromptenklängen
Das warme Licht weist den Weg nach oben zur Schlossruine
1500 Teelichter hauchten der Schlossruine weihnachtliches Leben ein
1500 Teelichter anzünden bedeutet Aufwand

Kinder sind vom Lichtermeer am meisten beeindruckt

Angelo Zambelli

Zwischen den Teelichtern hindurch führte der die 314 Stufen von der Weiten Gasse die Niklausstiege hinauf auf das Plateau der Schlossruine. Oben angekommen, eröffnete sich den Besuchern ein wunderbarer Anblick: Hunderte Teelichter beleuchteten die historische Umgebung. «Wir wollen den Menschen besinnliche Ruhe in einer hektischen Zeit bieten», sagt Lucienne Eichenberger vom Verein «Freunde der besinnlichen Lichter».

Der Verein hat den schönen Brauch des Lichterfestes von der Harlekin übernommen und führt ihn seit 16 Jahren weiter. Die 1500 Teelichter und dazu musikalische Vorträge erwärmten die Herzen der Besucher. Dass der Anlass durchgeführt werden kann, ist der Freiwilligenarbeit der Vereinsmitglieder und der Stadt zu verdanken, welche die Material- und Verpflegungskosten übernimmt. Mit der Topfkollekte wird die Swiss School in Sinduli in Nepal unterstützt.