Das Supertalent
16-jährige Aargauerin macht Dieter Bohlen (fast) sprachlos

Es dauerte nur wenige Sekunden und die 16-jährige Alessandra Votta hatte die Jury - und mit ihr auch den Musikpapst Dieter Bohlen - im Sack. Doch reicht dies der Untersiggenthalerin, um in das Finale von "das Supertalent" zu kommen?

Simon Huwiler
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Alessandra Votta bei «Das Supertalent»

Alessandra Votta bei «Das Supertalent»

zvg

Die zierliche Alessandra Votta ist sichtlich nervös, als sie die riesige Bühne der Unterhaltungsshow «Das Supertalent» betritt. Kein Wunder: Vor ihr sitzt niemand anders als der deutsche Musikpapst Dieter Bohlen persönlich, der schon manche Träume eigenhändig von dieser Bühne gefegt hat.

Doch die Nervosität der 16-jährigen Untersiggenthalerin ist unbegründet. Schon nach wenigen Sekunden hat sie das Publikum und auch die wählerische Jury auf ihrer Seite.

Mit dem Hit Skyscraper von Demi Lovato streckt sie sich förmlich bis weit in den Himmel, singt nicht nur technisch überzeugend sondern auch mit grosser Ausdruckskraft.

«Es war sehr aufregend, ein super Gefühl!», schwärmt sie in der Morgenshow von «Radio Argovia», als sie sich selbst im TV sah.

Bis zum Schluss war nämlich nicht klar, ob sie nicht doch dem Schnitt zum Opfer fiel. Dieter Bohlen hat sie allerdings nur auf der Bühne getroffen, obwohl sie nach der Sendung noch die Gelegenheit gehabt hätte, dem ehemaligen Modern Talking-Sänger die Hand zu schütteln. «Ich war so nervös, dass ich nach dem Auftritt direkt wieder ins Hotel ging», sagt sie zu Argovia-Moderator Oliver Wagner.

Viele Nachrichten erhalten

Ungewohnt seien auch die vielen Nachrichten über Facebook und Whatsapp, welche sie nach der Sendung erhalten habe.

Kein Wunder, wenn ein Dieter Bohlen vor einem Millionen-Publikum nur lobende Worte für die Aargauerin findet: «Für ein 16-jähriges Mädel war das eine Spitzenleistung» – und auch die anderen Juroren widersprachen nicht.

Dabei fing alles ganz unspektakulär an. In Zürich ging sie zum Vorcasting, das just an ihrem Geburtstag stattfand. Ein Geschenk machte sie sich gleich selbst und sang sich auf die grosse Supertalent-Bühne in Deutschland. Doch für den Finaleinzug fehlt noch die letzte Hürde.

Denn obwohl die vier Juroren ohne Zögern den grünen «Weiter»-Button drückten, wird erst definitiv entschieden, nachdem der letzte Teilnehmer sich vor der Jury präsentieren konnte.

Zittern bis am Samstag

Bis am nächsten Samstag muss Alessandra Votta also noch zittern. Erst dann weiss sie sicher, ob sie eine weiteres Mal ihre Koffer packen darf und vielleicht auch die 100‘000 Euro und den Auftritt in Las Vegas gewinnt.

Und was wenn nicht? Sie hofft, dass ihre neu gewonnenen Fans sie auch weiterhin verfolgen werden, denn: «Aufhören werde ich nicht!»

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