Baden
18 Einwendungen gegen Schulhausplatz - Stadt sieht Baustart nicht in Gefahr

Nach Ablauf der Auflagefrist für das Schulhausplatzprojekt sind insgesamt 18 Einwendungen eingegangen. Gespräche sollen im Frühjahr folgen. Die Stadt Baden ist zuversichtlich, dass der Baustart wie geplant im Frühling 2015 erfolgen kann.

Martin Rupf
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Ab Herbst 2017 soll der Verkehr über den Badener Schulhausplatz auf verschiedenen Ebenen rollen. zvg

Ab Herbst 2017 soll der Verkehr über den Badener Schulhausplatz auf verschiedenen Ebenen rollen. zvg

Ende letztes Jahr ist die Auflagefrist für das überarbeitete Schulhausplatz-Projekt abgelaufen (az vom 27. Dezember). Überarbeitet deshalb, weil das vom Einwohnerrat, vom Badener Stimmvolk und Regierungsrat bewilligte 95-Millionen-Franken-Projekt noch leichte Änderungen erfahren hat. «Es handelt sich vor allem um Sicherheitsaspekte, und auch die Kosten sind genauer aufgeführt», erklärt Stadtrat Markus Schneider.

Gespräche im Frühjahr

18 Einwendungen seien eingegangen, bestätigt Gesamtprojektleiter Michael Wägli von der Abteilung Tiefbau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Eingang auf Anfrage der az. «Die Stadt Baden hat uns die bei ihr eingegangenen Einwendungen bereits zugestellt, sodass wir die Stellungnahmen schon vorbereiten können. Parallel hierzu erarbeitet die Stadt Baden zuhanden des Kantons ihre Stellungnahme auf die Einwendungen», sagt Wägli.

Basierend auf diesen Stellungnahmen erfolgen dann im Frühjahr Gespräche mit den Einwendern, «um im Idealfall eine Einigung zu finden», so Wägli. Ob sich infolge der Einwendungen der Fahrplan – der Baubeginn ist auf das Frühjahr 2015 terminiert – verzögert, werde sich zeigen. Wägli: «Da im Vorfeld der Projektauflage schon umfangreiche Gespräche zur Projektabstimmung mit den Anrainern stattfanden, haben wir optimistisch geplant.» Konkret: Für die Einwendungsverhandlungen ist nur ein halbes Jahr veranschlagt.

Stadt Baden bleibt optimistisch

Martin Koch, Projektverantwortlicher bei der Stadt Baden, glaubt nicht, dass der Baustart wegen der Einwendungen in Gefahr ist. Denn: «Das Stimmvolk hat deutlich Ja gesagt zum Projekt.» Grundlegende Änderungen werde das Projekt deshalb nicht mehr erfahren. «Das wäre gegenüber dem Volk nicht vertretbar. Zudem müsste dann das Projekt nochmals öffentlich aufgelegt werden», so Koch.