Trotz laufender Überwachungskamera versuchten drei Männer, im vergangenen November Automaten einer Waschanlage in Spreitenbach aufzubrechen. Erfolgreich waren sie jedoch nur bei einem. Und ergiebig war ihre Beute auch nicht: Im Münzkasten lagen nur läppische sechs Franken.

Zu alledem kam die Polizei einem der drei Automatenknacker auf die Schliche, weil sie seine Blutspuren am Münzkasten fanden. «Er hat sich beim Versuch, den Kasten zu öffnen, verletzt», erklärt Omer Mustafi, Betreiber der Waschanlage, gegenüber «TeleM1».

Der 20-jährige, arbeitslose Zürcher musste sich nun wegen Diebstahl und Sachbeschädigung vor Gericht verantworten. Zwar ist er geständig, Reue zeigte der junge Mann jedoch keine. Es sei ihm langweilig gewesen, gab er als Begründung an.

Mehrfach vorbestraft

Ein unbeschriebenes Blatt ist er nicht: Der Zürcher hat bereits mehrere Vorstrafen wegen Raub und räuberischer Erpressung kassiert. Waschanlage-Betreiber Mustafi ist überzeugt, dass der 20-Jährige schon einmal einen seiner Münzautomaten aufgebrochen hat. Dieses Verfahren war jedoch mangels Beweisen eingestellt worden. 

Das Urteil des Gerichts fällt mit einer Geldstrafe von 4000 Franken auch wegen seiner Vorstrafen happiger aus. Zudem muss der Zürcher die Untersuchungs- und Gerichtskosten berappen. (sam)