Bellikon
21-Jähriger braust mit 156 km/h übers Land – Autobillett weg

Bei einer Geschwindigkeitskontrolle stoppte die Kantonspolizei am Samstag zwei Automobilisten, die ausserorts viel zu schnell unterwegs waren. Einer davon wurde bei Bellikon mit 156 km/h gemessen.

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Der Autofahrer geriet in eine Radarfalle (Symbolbild)

Der Autofahrer geriet in eine Radarfalle (Symbolbild)

Keystone

Die Kantonspolizei Aargau setzte ihr Lasermessgerät am Samstagmorgen auf der Hauptstrasse zwischen Bellikon und Remetschwil ein. Auf der Ausserortsstrecke gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Kurz nach zehn Uhr wurde der Fahrer eines Opel Astra mit 156 km/h gemessen. Nach Abzug der gesetzlichen Toleranz ergibt sich eine strafbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 71 km/h.

Die Kantonspolizei stoppte das in Richtung Bellikon fahrende Auto, in dem ein 21-jähriger Schweizer am Steuer sass. Aufgrund der überaus hohen Geschwindigkeit schaltete die Kantonspolizei die Staatsanwaltschaft Baden ein. Diese eröffnete sogleich eine Strafuntersuchung und liess das Auto sicherstellen, wie es in einem Communiqué heisst. Die Kantonspolizei verzeigte den Junglenker und nahm ihm den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Die Fahrt einstweilen fortsetzen konnte der Fahrer eines Ford F-150, der mit 119 km/h ebenfalls deutlich zu schnell unterwegs war. Neben den strafrechtlichen Folgen droht dem 53-Jährigen ebenfalls der Führerausweisentzug.

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