Was motiviert Sie, auf der Liste der Grünen für die Grossratswahlen zu kandidieren?

Primär sehe ich die Kandidatur als sehr gute Chance, Erfahrungen aller Art in der Politik zu sammeln. Realistisch gesehen werde ich zwar wahrscheinlich keinen Grossratssitz erlangen, doch hauptsächlich zählt für mich, dass ich für politische Projekte einstehen kann, die mir sinnvoll erscheinen und wichtig sind und mich am Aufbau derselben beteiligen und ich so auch meine eigene Meinung einbringen kann.

Sofern Sie gewählt werden, wofür würden Sie sich im Grossen Rat in erster Linie einsetzen?

Persönlich ist mir momentan das Strassenentwicklungsprojekt Oase des Kantons ein grosser Dorn im Auge. Die vorgeschlagenen Umleitungsmassnahmen sind ineffizient, teuer und pollutionsfördernd, und auch öV-, Velo- und Fussgängerverkehr bleiben fast vollkommen aussen vor. Dementsprechend würde ich mich definitiv stark für das Ausweichen auf einen Gegenvorschlag wie den der Gruppe «Oasin» einsetzen.

Was wünschen Sie sich für die berufliche und private Zukunft?

Beruflich haben sich die Weichen für mich langsam gestellt – ich hoffe darauf, mein Medizinstudium erfolgreich abschliessen und anschliessend als Hausarzt arbeiten zu können. Persönlich hoffe ich darauf, dass ich und möglicherweise meine Kinder die Welt auch noch in vielen Jahren zumindest noch ähnlich wie heute geniessen können – ohne Smog, Klimawandel und Artensterben.